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Was Weltmission ist und wieso sie auch heute wichtig ist, besprechen wir in diesem Bereich des Evangeliumsnetzes. Dieser Bereich wurde von Dr. Andreas Bartels, Campus für Christus, gestaltet. |
Bekennen-Bekenntnis-SchahadaVorkommen und Gebrauch
Entwicklung der SchahadaIn der Frühzeit des Islams predigte Mohammed noch keinen exklusiven Monotheismus und damit auch noch keine klare Schahada (Johan Bouman: Das Wort vom Kreuz und das Bekenntnis zu Allah, s.S. 15). Später erst predigte er konsequent den kompromisslosen Ein-Gott-Glauben: „Siehe, ich bin Allah. Es gibt keinen Gott außer Mir...“ Sure 20,14. Später wurde folgende Formel zum liturgischen Höhepunkt im Freitagsgebet: „Sprich: Er ist der eine Gott, der ewige Gott; er zeugt nicht und wird nicht gezeugt, und keiner ist ihm gleich.“ Sure 112.
Die Aussage in frühen Koranversen, die noch etwas abgeschwächt klingt: „Der Herr des Ostens und des Westens! Es gibt keinen Gott außer ihm...“ Sure 73,9 entwickelt sich noch zu Mohammeds Zeit zu der klassischen Formel, die anlässlich des Ritualgebets (Salat) heute noch gültig ist und gesprochen wird:
InhaltDoch auch als Stützpunkt für Angriffe gegen den christlichen Glauben dient die Schahada. Jesus Christus werden im Koran folgende Worte in den Mund gelegt: Der zweite Hauptsatz ist: PraxisDie Schahada ist ein Wort für alle Fälle: wenn die Geduld zu Ende geht, beim Aufstehen und Schlafengehen, sie wird bei jedem Gebetsruf benützt: 15 mal am Tag, in den täglichen rituellen Gebeten. Laut Hadith (Buhari Nr. 3050): Wer sie 100 mal am Tag aufsagt, bekommt 100 böse Taten vergeben bzw. 100 Werke gutgeschrieben. Deshalb besteht ein magisches Verständnis dieser Schahada-Formel. Nichtmuslime werden ermutigt, die Schahada auszusprechen, damit sie so Muslime werden (der Autor kann das von der Türkei berichten, wo versucht wurde, seinen 5-jährigen Sohn zum Muslim zu machen). Die Schahada sollte beim Sterben zu den letzten Worten eines Muslim gehören. Bewertung der Schahada aus biblischer SichtDas Zeugnis des Christen beruht auf der Heilstatsache durch Christus, während die Schahada auf dem Bekenntnis zum Tauhied (Einssein Gottes) und zur Prophetenschaft Mohammeds beruht: „er ist EINER und tut seinen Willen durch Mohammed kund.“ Zeugen von Christus sind wir nicht mit gewandten, vorformulierten Worten. Die Kraft zum Zeugnis kommt durch den Heiligen Geist selbst. Im Gegensatz zum Islam wissen Christen von dem Schöpfergott, der durch sein Wort und den Geist diese Welt geschaffen hat. Er hat von Anfang an im Plural von sich gesprochen und ist doch der einzige wahre Gott. Er lässt sich in seinem Sohn Jesus Christus zu dieser Welt herab, um sie zu retten und die Sünden der Menschen vergeben zu können. Damit kommen sie durch den Heiligen Geist zur Gemeinschaft mit Ihm.
Dazu sollen wir Muslime einladen: zu einer lebendigen Beziehung zu einem lebendigen Gott. Unseren muslimischen Freunden fällt es schwer, das christliche Bekenntnis zu akzeptieren und es ist doch ihre einzige Rettung: „Wenn du mit deinem Mund bekennst: ‚Jesus Christus ist der Herr!‘ und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden.“ Röm 10,9
MK | ||||||||
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