
Was Weltmission ist und wieso sie auch heute wichtig ist, besprechen wir in diesem Bereich des Evangeliumsnetzes. Dieser Bereich wurde von Dr. Andreas Bartels, Campus für Christus, gestaltet. 
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Was hat die Gemeinde davon, jemanden zu senden?

Jede Gemeinde hat die Chance, dabeizusein, wo Jesus Seine Gemeinde weiterbaut. Es ist ein weit verbreitetes Mißverständnis, daß Mission eine Belastung für die Gemeinde ist, die man versuchen muß, möglichst gering zu halten. Richtig ist vielmehr, daß die Gemeinde durch ihre Beteiligung an der Mission viel mehr gewinnt, als sie gibt. Oder glaubst Du, daß Gott sich von uns etwas schenken lassen muß?  Stell Dir einmal eine Gemeinde vor, die Missionare sendet, begleitet
und mit Gebet und Gaben unterstützt:
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Sie hat Anteil an der Ehre, die Jesus den Arbeitern zuteil werden läßt,
die treu dienen. Ohne sie hätte der Missionar meist nichts tun können!
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Sie hat Anteil an dem Segen, der fließen kann, weil sie dem Missionar
den Rücken frei hält.
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Sie wird Freunde im Himmel haben, die sich dort für die Treue bedanken,
die es dem Missionar ermöglicht hat, sie zum Glauben zu begleiten.
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Sie bleibt wahrscheinlich eher geistlich gesund und lebendig, da sie nicht
nur im eigenen Saft schmort, sondern ständig Impulse von außen
bekommt.
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Sie wird ihre Mittel mehr nach Gottes Willen einsetzen und dadurch zusätzlichen
Segen von Ihm empfangen. (So könnte es zum Beispiel
sein, daß ein ehrgeiziges Bauprojekt zugunsten der ausgesandten Missionare
gekürzt wird - und die ganze Gemeinde glücklich darüber
ist, weil es allen gemeinsam mehr um Ewigkeitsfrucht, als um einen Prunkbau
geht.)
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Sie wird geistlich und in ihrer Reife ebenso wachsen, wie der einzelne Missionar,
der im Ausland ist und immer wieder im Kontakt mit seiner Gemeinde steht.
Zum letzten Punkt hier eine vereinfachte Grafik, die das veranschaulicht:
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Die Gemeinde sendet den Missionar aus und unterstützt ihn. Er bleibt
mit ihr in steter Verbindung.
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Das versetzt ihn in die Lage, im Land und unter dem Volk seines Dienstes
zu leben, zu lehren und auch selbst zu lernen.
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Durch den steten Kontakt "nach Hause" und dadurch daß der Missionar
zum Heimatdienst oder auch endgültig wieder zurückkehrt, läßt
er die Gemeinde Anteil haben an dem, was Gott DURCH ihn tut - und was Gott
AN ihm tut.
So schließt sich der Kreis - zum Nutzen aller und zur Freude unseres
Herrn!


Einen interessanten Artikel von Fritz Schuler (OM) zu diesem Thema findest Du auf der nächsten Seite: klicke Hier 
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