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| Evangelium.de > lesen & informieren > Weltmission > Leitfaden Weltmission > Missionars-Unterstützung > 4. Finanzielle Unterstützung > | ||||||
Was Weltmission ist und wieso sie auch heute wichtig ist, besprechen wir in diesem Bereich des Evangeliumsnetzes. Dieser Bereich wurde von Dr. Andreas Bartels, Campus für Christus, gestaltet. |
Regelmäßige finanzielle UnterstützungVon der Schrift her ist Geben eher im Sinne einer soliden Anlage (siehe das Gleichnis der anvertrauten Pfunde) als im Sinne einer zu bezahlenden Rechnung zu verstehen. Dabei ist es wichtig mit Umsicht zu geben.
Beim Thema Finanzen ist es wichtig, dass du dir überlegst, ob du nicht deinen Lebensstil verändern könntest, um mehr für die Verbreitung des Evangeliums geben zu können. Ein einfacherer Lebensstil, weniger Kleidung, ein nicht ganz so exotischer Urlaub, ein weniger kostenintensives Hobby etc. könnten finanzielle Ressourcen freisetzen, die du für Gott gut investieren könntest! Der alttestamentarische "Zehnte" ist nach dem Neuen Testament sicherlich nicht mehr als Gesetz zu verstehen, aber vielleicht ein guter Richtwert für die, die gerne eine Hilfe an die Hand haben möchten. Gottes Anweisungen zum Thema Geld lassen sich in kein Schema pressen. Lasse Dir von Gott zeigen, was für dich dran ist! "Das letzte für die Missionare?" Und noch einen Gedanken möchte ich mit Dir teilen. Eines ist ja jedem klar: Ein Missionar hat einen einfachen Lebensstil zu pflegen, er darf kein eigenes Haus besitzen und sicherlich kein großes Auto fahren, wenn er glaubwürdig sein will und man weiterhin für ihn spenden soll.
Warum ist das eigentlich so klar? Weil Missionsarbeit keine richtige Arbeit ist, die einen echten Lohn verdient? Kaum ein anderer Christ, der "normal" arbeitet und genug Geld verdient wird etwas dabei finden, sich all das selbst zu leisten, was sich "sein" Missionar natürlich nicht leisten darf. Und dabei ist echte Missionsarbeit oft wesentlich härter uns arbeitsintensiver, als die Arbeit, die ein wohlhabender Angestellter oder Beamter hierzulande mit einem 8 oder 9-Stunden-Tag tut.
Im Israel des Alten Testamentes war immer klar, daß Gott von allem das Beste zusteht. Wir aber geben ihm so oft nur noch das, was übrig ist, wenn wir uns alles geleistet haben, was wir wollen, oder wenn es verbraucht ist und wir uns für unseren eigenen Bedarf etwas neues angeschafft haben. Ist das so, wie es wohl sein soll?
Warum achten so viele Christen eigentlich mehr darauf, daß die Missionare bloß nicht zu viel verdienen und es ihnen nur nicht "zu gut" geht, während die zu Hause gebliebenen nicht genug bekommen können. Wie wäre es denn mal mit einem (gedachten) Wettbewerb der Gemeinden, welche Gemeinde gibt ihrem Missionar das meiste, sorgt am besten für ihn und hat letztlich vielleicht den zufriedensten und effektivsten Missionar? | |||||
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