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Gemeinden und Kirchen Vorgestellt Hintergrundinfos, Menschen und Strukturen, Anfragen, Einschätzungen und Analysen |
Die Orthodoxen KirchenGeschichte: Als orthodoxen Kirchen ("Ostkirchen") bezeichnet man die seit dem Großen Schisma (=Spaltung) 1054 entstandenen von der römisch-katholischen Kirche unabhängigen Kirchen vor allem in Osteuropa, meist Landes- oder Nationalkirchen, autokephal (=mit eigenen Oberhäuptern), doch geeinigt in dem Glauben, daß Christus Gott und Erlöser ist. Schon seit 330 erstarkt, seit der Mittelpunkt des römischen Reiches nach Konstantinopel verlegt wurde. Byzanz als das neue Rom wiedersetzte sich dem Primatsanspruch der Päpste. 1054 gegenseitige Bannung (West- und Ostkirche). Die Spaltung wird entgültig seit der Plünderung Konstantinopels durch Kreuzfahrer 1204.
Die kirchliche Lehre der zahlreichen orthodoxen Kirchen fußt auf Bibel und Tradition und stützt sich auf die Lehrentscheidungen der gesamtchristlichen Konzilien von Nizäa 325, Konstantinopel 381, Ephesus 431, Chalcedon 451, Konstantinopel 553 und 680-81 und Nizäa 787.
Unterschiede zur Lehre der röm.-katholischen Kirche u.a. in der Primats- und Unfehlbarkeits-, in der Dreifaltigkeits-, Gnaden-, Freiheits- und Rechtfertigungslehre. Bilder (Ikonen) sind irdische Verkörperungen der himmlischen Welt.
Die Bedeutung dieser Kirche ist in Deutschland in den vergangenen Jahren im wesentlichen durch russische Aussiedler angewachsen. |
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