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Gemeinden und Kirchen Vorgestellt Hintergrundinfos, Menschen und Strukturen, Anfragen, Einschätzungen und Analysen |
Die Wirkungen des heiligen Geistes Nach der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu schildert das Neue Testament das Pfingserlebnis: der heilige Geist Gottes kommt herab auf die Erde. Der Geist erfüllt die Jünger, so daß sie fröhlich, ohne Furcht und mit Vollmacht in einer bedrohlichen Situation von Jesus Christus reden. Es geschehen Wunder des Verstehens: viele unterschiedliche Menschen hören die Jünger in ihrer eigenen Sprache sprechen. Und die Gemeinde wächst trotz Verfolgung und staatlichen Verboten.
Schon zu Zeiten der Apostel Jesu hat es dann viel Durcheinander um die Fragen nach dem Geist Gottes gegeben. Wir verdanken die Entstehung wichtiger Briefe des Neuen Testaments den damaligen Auseinandersetzungen. Einige Christen gaben bestimmten übernatürlichen Phänomenen eine Aufmerksamkeit, die diesen nach der Meinung der Apostel nicht zustand. Gleichzeitig fordert der Apostel Paulus jeden Christen auf, sich vom Geist Gottes erfüllen und leiten zu lassen. Er fordert dazu auf, nach den Geschenken des Geistes Gottes zu streben und diese dankbar für andere Christen einzusetzen.
Es ist kein Wunder, daß es auch heute Durcheinander und Streit um diese Fragen gibt. Wie leicht kann man sich irreführen lassen, wenn man vermeintlich dem heiligen Geist folgt. Das haben nicht wenige Leiter der Pfingsbewegung zu spüren bekommen. Aber auch die Kritiker der Bewegung haben lernen müssen, daß eine pauschale Verurteilung einer ganzen Bewegung hingegebener Christen für die Christenheit nicht ohne weitreichende Folgen bleibt.
Ob wir daraus gelernt haben, einander besser zuzuhören und demütiger Gottes Wege zu suchen?
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