zur Hauptseite
zur Hauptseite HauptseiteSitemapImpressum
Evangelium.de > lesen & informieren > Wissenschaft > Kreation > Evolutionskritik >
 
Alexander Dietz: Evolutionskritik

 Einleitung:

 Die 1859 von Charles Darwin entwickelte Evolutionstheorie wird heute oft, insbesondere in den Schulen, als absolute Wahrheit und Tatsache gelehrt. Dabei wird übersehen, daß es sich hierbei lediglich um eine Theorie handelt, die bisher weder durch Beobachtung noch Funde belegt werden konnte.

 Der Allgemeinen Evolutionstheorie zufolge entstanden alle Lebewesen durch einen naturalistischen, mechanistischen, zufällig-evolutionistischen Prozeß aus einer einzigen lebenden Quelle, die ihrerseits aus einer toten, unbelebten Welt entstand.

Es gibt sowohl Argumente für als auch gegen diese Theorie, auf beide werde ich im Verlauf des folgenden Referates eingehen. Tatsache ist, daß viele anerkannte Wissenschaftler heute die Evolutionstheorie ablehnen und an andere Lehren, beispielsweise den Kreationismus (Schöpfungslehre), glauben, und es werden immer mehr. Außerhalb von Westeuropa wird ohnehin überall viel offener über die Evolutionstheorie diskutiert.
 

    Oftmals in der Vergangenheit hat eher eine bevorzugte wissenschaftliche Meinung anstelle wissenschaftlicher Objektivität vorgeherrscht, und so ist es leider auch heute noch. Die Geschichte hat jedoch gezeigt, daß Engstirnigkeit und Unehrlichkeit in der Forschung dem wissenschaftlichen Forschergeist geschadet haben. Gewissenhafte Lehre in der Wissenschaft, oder auch auf jedem anderen Gebiet, erfordert eine objektive Gegenüberstellung aller Meinungen. Im Schulunterricht nur eine Sichtweise als feststehende Tatsache vorzustellen, wenn sie offensichtlich keine Tatsache ist, ist keine Ausbildung, sondern eine Form der Indoktrination.
Da der Naturwissenschaft großes Vertrauen entgegengebracht wird, in der Meinung, sie sei objektiv, glauben viele Menschen dem biblischen Schöpfungsbericht nicht. So wird oft, zum Beispiel im Religionsunterricht, die Auffassung gelehrt, die Bibel wolle nur sagen, daß Gott geschaffen habe, über das Wie gebe die Wissenschaft Auskunft. Tatsache ist jedoch, daß die Theorie von der evolutionären Herkunft des Menschen mit dem biblischen Zeugnis der Erschaffung des Menschen absolut unvereinbar ist.

 Die Widersprüchlichkeit zwischen zentralen Aussagen der Bibel und der Evolutionstheorie haben mich dazu animiert, mich mit der Evolution auseinanderzusetzen. Dabei ist mir immer mehr aufgefallen, daß die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse eher den Kreationismus belegen, und die Evolutionstheorie zunehmend an Boden verliert.

Hauptargumente für die Evolution und deren Relativierung:

 Fossilienfunde werden oft als das Hauptargument für die Evolutionstheorie angeführt. Da die Evolution von einer Entwicklung von der Amöbe zum Menschen ausgeht, müssten jedoch irgendwelche Fossilien gefunden worden sein, Zwischenstufen, die diese Theorie stützen. Tatsache ist jedoch, daß trotz 150 Jahren intensivster Suche keine einzige eindeutige Übergangsform gefunden werden konnte. Weder vom Einzeller zum Vielzeller noch vom Wirbellosen zum Wirbeltier noch konnte die evolutionäre Entwicklung irgend eines andern Tieres durch Fossilienfunde auch nur annähend zufriedenstellend belegt werden.

 Daß die gefundenen angeblichen Fossilbeweise sehr umstritten sind, zeigt die Diskussion um die Entstehung des Menschen am deutlichsten. Einige Wissenschaftler waren so eifrig bemüht, den entwicklungsgeschichtlichen Vorfahren des Menschen im Affen(artigen) zu erblicken, daß jedes von ihnen aufgespürte Fossil als das missing link (fehlende Glied) proklamiert wurde. Dieses unwissenschaftliche Verhalten hat zur Akzeptanz vieler Zeitungsenten und von Manipulationen unter den Gelehrten sowie in der Öffentlichkeit geführt.

 Beim in Äthiopien gefundenen Skelett Lucy weisen Zähne und Schädel die Merkmale eines Affen auf. Arm-Bein Relation und Beckenform sollen angeblich ein Beweis dafür sein, daß es sich um eine Übergangsform zwischen Affe und Mensch handelt. Tatsächlich jedoch hat der bearbeitende Wissenschaftler zugegeben, daß die Messungen willkürlich und auf reinen Vermutungen basierend vorgenommen wurden.

Der Heidelberg-Mann wurde nach einem Kieferknochen aufgebaut, der von vielen für ziemlich menschlich gehalten wurde.

Der Nebraska-Mann wurde wissenschaftlich zusammengesetzt nach einem Zahn, den man jedoch später als zu einem ausgestorbenen Schwein zugehörig befand.

Der Kieferknochen des Piltdown-Mannes sah so aus, als gehöre er zu einem modernen Affen und erwies sich Jahre später als Studentenulk. Der Professor fiel darauf herein. 

Vom angeblich 500.000 Jahre alten Peking-Mann sind merkwürdigerweise plötzlich alle Beweisstücke spurlos verschwunden.

1958 sagte Dr. A.J.E.Cave, daß die Untersuchung des Neandertal-Mann-Skelettes ergeben habe, daß es sich hierbei um einen alten Mann gehandelt habe, der an Gicht gelitten hat.

Fast alle Paläoanthropologen sehen den Neandertaler heute nicht mehr als behaart und krumm gehend, sondern richtigen Menschen an. Die durchschnittliche Gehirnkapazität des Neandertalers war sogar 100 cm3 größer als beim heutigen Menschen. Auf das Evolutionsmodell angewandt würden diese Daten darauf hinauslaufen, daß Menschen vom Neandertal-Typus sich aus dem Modernen Menschen entwickelten. Nach dem Anatom Professor F.C.J. Mayer ist der Neandertaler das Skelett eines krummbeinigen mongolischen Kavaliers der Kosakenarmee unter General Tschernitcheff, der 1814 in der Nähe des Neandertals gelagert hatte. Für den Anatom Professor H.Schaafshausen ist der Neandertaler das Fossil einer wilden Rasse nordeuropäischer Ureinwohner, die die römische Armee in Angst und Schrecken versetzt hätten. Unter den Funden galt der von La Chapelle-aux-Saints immer als besonders typisch. Es stellte sich jedoch heraus, daß gerade dieser Neandertaler unter einer schweren Arthritis zu leiden hatte, die zu einer Verformung der Wirbel und des Kiefers führte. Der Finder, ein Wissenschaftler namens Boule, hätte dies mit seinen Kenntnissen eigentlich bemerken müssen. Darüber hinaus hatte Boule einige Skeletteile, wie die große Zehe und das Kniegelenk schlicht falsch zusammengesetzt, und so fälschlicherweise Ähnlichkeiten zum Affen festgestellt.

Was den Neu-Guinea-Mann betrifft, so wurde diese Sorte 1970 in der Region nördlich von Australien gefunden. Der Cro-Magnon-Mann ist das erste und am meisten anerkannte Fossil. Es weist die Gleiche physische Verfassung auf, wie der moderne Mensch. Was ist also der Unterschied?

Auf Sumatra fand man 1981 eine Schädeldecke und ein Jahr später einen Oberschenkelknochen und drei Zähne. Man nannte dieses Wesen Pithecanthropus erectus (aufrechter Affenmensch). Deutsche Zoologen hielten diese Überreste eher für die eines Affen. Man verschwieg jedoch, daß in nur kurzer Entfernung in ungefähr derselben Schicht zwei Menschenschädel gefunden wurden mit einem etwas größeren Gehirnvolumen als beim heutigen Mensch. Der Finder selbst änderte daraufhin seine Meinung und erklärte, daß diese Kreatur nichts anderes als ein Gibbon-Affe gewesen sei. Der bis vor kurzem als Stammform von Mensch und Menschenaffe gesehene Ramapithecus wird heute von den meisten Paläanthropologen nur noch als Stammform des Orang-Utan gewertet. Damit ergibt sich eine erhebliche zeitliche und organismische Fundlücke zwischen postulierten affenartigen Vorfahren und den Australopithecinen, die als Vorfahrengruppe zum Menschen wiederum jedoch auch unter Evolutionstheoretikern umstritten sind.

 Der Gebrauch von primitiven Steinwerkzeugen wird häufig als Argument für eine Entwicklung des Menschen im Sinne der Evolutionstheorie vorgebracht. Der Vergleich mit heutigen Naturvölkern zeigt jedoch eindeutig, daß kulturelle Fähigkeiten nicht mit einem bestimmten Grad der Menschwerdung gleichgesetzt werden können. Ich halte den Gedankengang für einleuchtend, daß die ersten Menschen, auch wenn sie hochintelligent waren, noch keine Mondraketen bauen konnten, weil sie klein anfangen mußten, bis sie sich mehr und mehr Wissen (nicht gleichzusetzen mit Intelligenz) im Laufe der Generationen angesammelt hatten. Eine geistig tiefere Stellung der erectus-Formen gegenüber den heutigen Menschen kann nicht nachgewiesen werden! Wenn ein heutiger Mensch gerade nichts anderes als einen Stein zur Hand hätte, würde er ihn auch als Hammer gebrauchen.

Die biogenetische Grundregel ist, obwohl vielzitiert, bereits seit Jahrzehnten eindeutig widerlegt. Sie besagt, daß das Embryo die Stammesgeschichte des Menschen durchschreite. Noch immer ist heute oft die Rede von Kiemenbögen beim Menschen, vom Schwanz oder vom Pelzkleid, obwohl man heute weiß, daß äußerliche Ähnlichkeiten mit Tieren höchstens auf funktionaler, nicht jedoch auf wesensmässiger Verwandtschaft beruhen.

Weder Mensch noch Säugetiere haben jemals Kiemenbögen. Was sie haben, sind sogenannte Viszeralbögen als Anlage für Unterkiefer, Unterzungenbein und Kehlkopf. Außerdem ist, da die Lurche, die in der mutmaßlichen Evolutionsreihe vom Fisch zum Menschen den Fischen viel näher stehen, gar keine Kiemenbögen besitzen (wohl aber Kiemen), selbst im Rahmen der Evolutionstheorie nicht zu verstehen, daß die Säugetiere wieder Kiemenbögen haben sollten.

Der sogenannte Schwanzansatz hat eine leichte Krümmung in sich, da der Mensch nun einmal einen Schwanzknochen hat, nämlich das Steißbein. Aber dort hört auch schon die Vergleichbarkeit auf. Das Steißbein ist einer der wichtigsten Knochen des Körpers. Er ist ein bedeutender Punkt der Muskelverbindungen, erforderlich für unsere besondere, aufrechte Körperhaltung. Bei einem einmonatigen Embryo steht notwendigerweise das Rückgrat hervor, aber dies geschieht, weil Muskeln und Gliedmaßen sich nicht entwickeln, bis sie vom Rückgrat dazu angeregt werden. Wenn sich die Beine entwickeln, umgeben und umhüllen sie das Steißbein, und es windet sich in den Körper hinein.

Das Pelzkleid (Lanugo), die zeitweise relativ dichte Behaarung während der Embryonalentwicklung, hat wichtige Funktionen. Nach der Abstoßung dieses sogenannten Felles werden die Haare mit dem Fruchtwasser geschluckt. Sie regen wahrscheinlich die Darmtätigkeit an. Wäre die menschliche Lanugo das Überbleibsel eines Tierfelles, so müßte dieser Haarflaum bei den behaarten Großaffen fehlen. Diese besitzen jedoch auch eine Lanugo, die wie beim Menschen vorgeburtlich abgestoßen wird. Die menschliche Lanugo entspricht daher nicht einem tierischen Fell.

Über den Auswuchs des menschlichen Embryos, der stets mit einem Eidotter-Sack verglichen wird, läßt sich folgendes sagen: In einem Hühnerei enthält der Eidotter-Sack Nahrung für die nötige Entwicklung des Küken. Menschen werden in ihrem Mutterleib über die Nabelschnur ernährt. In einem menschlichen Fruchtkeim ist der sogenannte Eidotter-Sack die Quelle der ersten Blutzellen des Embryos, dessen Fehlen tödliche Folgen hätte.

Das menschliche Embryo ist nicht nur menschlich, sondern auch ein besonderes einmaliges Individuum, Augenfarbe, ungefähre Körpergröße und wahrscheinlich sogar das Temperament sind bereits in der DNS angelegt, bereit, sich erkennbar auszuprägen. Außerdem läßt sich zur Biogenetischen Grundregel sagen, daß Ernst Häckel, der sie verbreitete, auf den bekannt gewordenen Bildern, die die Ähnlichkeit von menschlichen und tierische Embryonen zeigen sollten, beim menschlichen Embryo den Kopf vergrößerte, die Augen verkleinerte, die Länge des Hinterteils mehr als verdoppelte und mehr als die Hälfte der lebenswichtigen Organe wegließ oder veränderte.

 Ähnlichkeiten (homologe Strukturen und Analogie von Körperteilen und Organen) verschiedener Lebewesen werden ebenfalls häufig als Beweis für die Evolutionstheorie angeführt. Diese Ähnlichkeiten lassen sich jedoch ebensogut funktional erklären. So überrascht es nicht, daß der Stoffwechsel eines Menschen und einer Ratte sehr ähnlich sind. Schließlich essen wir die gleiche Art von Nahrung, trinken das gleiche Wasser und atmen dieselbe Luft. Der weltbekannte Professor der Embryologie, Sir Gavin de Beer, fand heraus, daß homologe Strukturen nicht von derselben embryonalen Struktur kommen und sie deshalb auch nicht die gleiche genetische Herkunft haben. Aus kreationistischer Sicht sind Ähnlichkeiten verschiedener Arten das Ergebnis einer Erschaffung durch ein und denselben Schöpfer, vergleichbar mit den Stilmerkmalen verschiedener Bilder desselben Künstlers.

 Der sogenannte Industriemelanismus galt bei den Evolutionstheoretikern lange als sicherer Beweis für die Evolutionstheorie: Der Birkenspanner-Schmetterling ist normalerweise weiß. Er sitzt tagsüber an Baumstämmen, wo er zur Beute von Feinden wird. Die Baumstämme in England wurden infolge der Industrialisierung dunkler. Heute sind die meisten Birkenspanner dort dunkel. Man führte dies auf eine Veränderung der DNS zurück und sah dies als Beweis für Veränderungen einer Art durch Mutationen. Heute weiß man jedoch, daß dunkle Birkenspanner schon immer existiert haben. Früher war ihr Anteil lediglich sehr gering, doch aufgrund der Tatsache, daß sie nun besser geschützt sind als ihre weißen Artgenossen, fand eine Verschiebung der Anteile innerhalb der Populationen statt. Selbst wenn man davon ausginge, daß eine genetische Veränderung stattgefunden hat, wäre dies kein Beweis für die Evolutionstheorie, denn der Birkenspanner wäre immer noch ein Birkenspanner! Begrenzte Variationen innerhalb einer Art schließt auch der Kreationismus nicht aus.

 

Argumente gegen die Evolution:

 Ein Grund, warum viele Evolutionisten die Schöpfung als eine mögliche Erklärung für die Uranfänge zurückweisen, ist, daß die Schöpfung keinen experimentellen Methoden unterzogen werden kann. Tatsache ist jedoch, daß die Evolutionstheorie diesem Kriterium genausowenig gerecht wird. Mutationen werden als die entscheidende Quelle für den evolutionären Wandel angesehen, doch sind noch nie experimentell neue Arten hergestellt worden, weder durch Makromutationen noch durch Mikromutationen. Im Gegenteil: Langjährige Versuche an Hühnern, Kühen, Fliegen usw. haben immer wieder ergeben, daß es eine natürliche Barriere gibt, die Veränderungen über die Artengrenze hinaus verhindert, was zwar gegen die Evolutionstheorie, jedoch für den Kreationismus spricht.

 Die Entstehung des ersten Lebens ist ebenso ungeklärt wie das  unvermittelte Auftreten vollausgereifter, komplexer Vielzeller mit spezialisierten Organen.

Das Aktualitätsprinzip (daß die heutigen Naturgesetze auch schon vor Zeiten wirksam waren) ist nicht beweisbar, damit basieren die gesamten Datierungsmethoden der Geologen auf einem Axiom.

 Es gibt keine sicheren Datierungsmethoden. Es gibt vier wichtige verschiedene Vorgehensweisen der Geologen. Wenn man unterschiedliche Uhren verwendet, um zu messen, vor wie langer Zeit etwas geschah, hängt das erlangte Alter davon ab, welche Uhr man gebraucht. Das Problem liegt darin, daß man vermuten muß, wie lange zurück etwas geschehen ist, bevor man es mißt. Die Frage des Alters der Erde und der einzelnen Fossilien ist so in Wahrheit noch immer völlig offen. Wie relativ alle Aussagen der Geologen, insbesondere bezüglich Fossilien, sind, zeigen folgende Beispiele:

Gewebe von einem lebendigen Weichtier ist mit der Karbon-14-Methode getestet und für 3000 Jahre tot eingestuft worden. Dr. Melvin Cook sagte, daß der Druck des Erdöls sich längst verflüchtigt hätte, wenn es wirklich 80 Millionen Jahre alt wäre, wie es die Geologen behaupten. Der jetzige Druck des Öls ist bei einem Alter von mehr als 40.000 Jahren nicht mehr möglich (auch muß es nicht Millionen von Jahren dauern, Öl herzustellen: Wissenschaftler haben im Labor aus einer Tonne Abfall in nur 20 Minuten 120 Liter Öl hergestellt).

Vor einigen Jahren haben Evolutionisten unter der Erdschicht, in der Leakey seinen sogenannten Nußknackermann gefunden und mit der Kalium-Argon-Methode auf knapp 2 Millionen Jahre geschätzt hat, weitere Knochen gefunden, die logischerweise noch älter sein müßten. Diese wurden mit der C-14-Methode getestet und auf 10.000 Jahre festgelegt. Eines von beiden muß wohl falsch sein, Professor Dr. Whitelaw ist sogar der Auffassung, daß sie unter 7000 Jahre alt seien.

Der Quastenflosser, der als Übergangsform zwischen Fisch und Amphibie gilt, wobei selbst dann noch eine enorme Lücke von Millionen Jahren der Übergangsformen von Flossen in Beine bestünde, galt als seit 70 Millionen Jahren ausgestorben. 1939 fand man ihn jedoch gesund und munter vor der Küste Afrikas. Es ist unwahrscheinlich, daß ein Lebewesen auf dieser Erde 70 Millionen Jahre überlebt, ohne eine einzige Spur der fossilen Überlieferung zu hinterlassen.

Die, teilweise immer noch in Schulbüchern, zum Beispiel Linder Biologie, abgebildeten, Molekularen Stammbäume und molekularen Uhren haben sich als nicht tragfähig erwiesen. Werden alle bekannten Sequenzdaten berücksichtigt, ist eine Korrelation zwischen Aminosäureaustauschen und vermuteter evolutionärer Aufspaltung der verglichenen Gruppen definitiv unmöglich. Im Gegenteil: Bei einer Untersuchung der prozentualen Aminosäuren-Sequenz-Abweichung bezüglich des Proteins Cytochrom-c kam heraus, daß es weniger Unterschiede zwischen einem Bakterium und einem Pferd als zwischen einem einzelligen Bakterium und einem einzelligen Hefepilz gibt.

 Es gibt viele Organismen, bei denen Übergangsformen auch für Evolutionisten sehr schwer vorstellbar sind.

Bekannte Beispiele hierfür sind der komplizierte Anlockungs- und Betäubungsmechanismus der Ragwurz-Orchidee oder die Kanne der tierfangenden Pflanze Nepenthes. In einigen Fällen geht der Evolutionist von einer Präadaption aus (zufällige Anpassung im Voraus), beispielsweise bei der Vogelfeder, die erst dann zum Fliegen geeignet ist, wenn sie fertig entwickelt ist. Dies scheint mir doch sehr weit hergeholt zu sein, zumal man von einer nicht zielgerichteten Entwicklung ausgeht.

 In dem die Erbinformation tragenden DNS-Molekül erkennen wir eine hochorganisierte und komplexe Struktur, von der selbst viele Evolutionisten nicht mehr glauben, daß sie durch Zufall hätte entstehen können. Wissenschaftler haben ausgerechnet, daß die Wahrscheinlichkeit, daß das DNS-Molekül als Ergebnis von Zufall und Zeit entstand, 1/10210, das entspricht Null, beträgt (Als Vergleich: Anzahl der Atome im Universum: 5 * 1078).

Argumente für den Kreationismus:

 Die Bibel ist in erster Linie ein Buch des Glaubens und hat darum nicht das Grundanliegen, uns Wissenschaft zu vermitteln. Aber immer dann, wenn sie wissenschaftlich relevante Fragen anspricht, können auch diese Aussagen nicht falsch sein, will die Bibel ihrem Anspruch als Buch der Wahrheit gerecht werden. Natürlich muß man dabei beachten, daß wissenschaftlich relevante Aussagen der Bibel in der damaligen Sprache und aus der Sicht des damaligen Menschen verfaßt sind und sowohl der Textzusammenhang als auch die poetische Sprache müssen mitberücksichtigt werden.

 Der Kreationismus geht davon aus, daß alle Tier- und Pflanzengrundarten direkt (!) von Gott (nicht dem Zufall!) erschaffen wurden. Wie Gott schuf, ist im Moment von uns nicht nachzuvollziehen. Es wird angenommen, daß jede Art mit einem ausreichenden genetischen Potential (Genpool) geschaffen wurde, um die Entstehung aller Varianten und Rassen innerhalb einer Art zu ermöglichen.

 Eine Weiterentwicklung durch Mutation und Selektion im Sinne der Evolutionstheorie ist insofern unwahrscheinlich, daß fast alle festgestellten Mutationen an Tieren oder Pflanzen schädlich und häufig sogar tödlich sind, die Annahme einer Verbesserung der Lebensfähigkeit durch Mutationen ist somit höchst zweifelhaft.

Die Regelhaftigkeit der Fossillücken, das systematische Fehlen von  Übergangsformen, ist offenkundig. Die verschiedenen Hauptgruppen  tauchen im Fossilbericht bei ihrem jeweils ersten Auftreten in  verschiedene Untergruppen differenziert auf. Mehr oder weniger  fließende Übergänge finden sich nur innerhalb der Familien oder  Gattungen. Auch mutmaßliche übergangsformnahe Organismen ändern nichts am generellen Befund, daß auf dem Familienniveau eine deutliche Scheidung vollzogen werden kann.

Der Archäopterix beispielsweise, der als Modell eines Übergangs zwischen Reptiltypus und Vogeltypus gewertet werden könnte, besitzt eine einzigartige Morphologie und Anatomie und wird in eine eigene Ordnung gestellt. Der Mangel an Übergangsformen läßt zum Beispiel  jeden evolutionistischen Ursprung der Insekten ein Rätsel  bleiben: So wurden versteinerte Libellen aus dem Karbon gefunden,  die sich in keiner Weise von heutigen Libellen (angeblich über 300  Millionen Jahre später) unterschieden.

Eines der größten Rätsel  für die Evolutionisten stellt das sogenannte Präkambrium-Kambrium-Problem dar. Es besteht darin, daß mit Beginn des Kambriums nahezu schlagartig weltweit alle heute existenten sowie eine Reihe  weiterer, inzwischen ausgestorbener, Tierstämme gleichzeitig und ausdifferenziert auftreten. Vorläuferformen sind nicht  dokumentiert, präkambrische Organismenreste werden nicht als Vorläufer der kambrischen angesehen, sondern als eigenständige und ihrerseits wiederum erklärungsbedürftige Evolutionslinien.

Alle diese Ergebnisse sprechen gegen das Evolutionsmodell, lassen sich jedoch ideal im Rahmen des Schöpfungsmodelles deuten. Die Fossilienzeugnisse zeigen, daß Katastrophen die Erde in der  Vergangenheit verwüstet haben, wodurch viele Tiere und Pflanzen  genügend schnell begraben wurden. Das von vielen Geologen für das beste gehaltene Modell zur Erklärung einer solchen umfassenden  Zerstörung ist eine weltweite Flutkatastrophe, was sich mit dem  biblischen Bericht der Sintflut deckt.  Auch sollen nach den neuesten Forschungsergebnissen die ersten Menschen im nahen Osten gelebt haben, was wiederum dem biblischen Schöpfungsbericht entspricht.

 Wie bereits angedeutet, ist der überzeugendste wissenschaftliche Schluß, den man ziehen kann, wenn man die Daten aus den Experimenten zum Ursprung des Lebens besieht, daß der erste lebende Organismus von einer Intelligenz konzipiert wurde und nicht Produkt von Zufall und Zeit war. Die Bedingungen für jedes Experiment, das den Ursprung des Lebens repetieren soll (Sidney Fox, A.I.Oparin, Stanley Miller), wurden durch menschliche Intelligenz vorbereitet und werfen Zweifel auf, ob zufällige Auswahlprozesse auch nur die elementarsten Lebensbausteine hätten schaffen können. Außerdem weist selbst der winzigste lebende Organismus (wie der einer Bakterie) Ebenmaß (Ordnung), Zweck (Grund des Daseins) und wechselseitige Abhängigkeiten auf.

Schlußwort:

 Manche argumentieren, daß kreationistische Wissenschaft keine wahre Wissenschaft sein kann, weil Schöpfung von einem Schöpfer abhängt und Wissenschaft sich nicht mit einem Schöpfer befassen kann. Entweder schuf jedoch ein Schöpfer die Materie und Energie des Kosmos, oder das Universum entstand von selbst. Wenn ich die vorliegenden Informationen und Befunde prüfe, kann ich keinen Beleg für eine fortschreitende Entwicklung von Molekülen zu Menschen finden. Es gibt keine Hinweise, obwohl einige der klügsten Köpfe unserer Zeit verzweifelt nach solchen gesucht haben. Es läßt sich daraus schließen, daß auch ein erhebliches Maß an Glaube erforderlich ist, um all die großen Lücken und Vermutungen zu überbrücken, die Evolutionisten in ihrem Modell anstellen müssen.

 Es ging mir in diesem Referat nicht darum, anderen meine Meinung aufzuoktroyieren, vielmehr war es mein Ziel, aufzuzeigen, daß eine wachsende Anzahl von Befunden aus den Naturwissenschaften darauf hinweist, daß die Evolutionstheorie vorschnell zur Tatsache erhoben wurde.

 Es ist keineswegs gleichgültig, wie wir über die Herkunft des Menschen denken. Wenn wir aus der Hand eines Schöpfers stammen, sind wir ihm auch verantwortlich und können davon ausgehen, daß Gott mit unserem Leben auch ein Ziel verfolgt. Sind wir dagegen durch einen Zufallsprozeß entstanden, muß sich der Mensch seine Maßstäbe selber setzen, die dann immer nur relativ sein können, und letztlich ziellos leben.

Quellen:

 R.Junker: Stammt der Mensch von Adam ab? Hänssler Verlag 1993

 W.Glashouwer: So entstand die Welt CLV 1991

 R.Bliss: Zwei Modelle im Test CLV 1994

 D.Gish: Fossilien-Stumme Zeugen der Vergangenheit CLV 1992

 W.Miram: Biologie Heute S II Schroedel Schulbuchverlag 1988

 J.Chick: Manche stammen von den Affen ab... C-T-V 1980

 R.Junker: Fehler in Evolutions-Schulbüchern? W+W 1993

 R.Junker: Sprechen Fossilien eine klare Sprache? W+W 1993

 S.Scherer: Regeln zur Auseinanders.u.d.Evolutionstheorie W+W 1993

 S.Scherer: Schöpfungslehre in Sibirien W+W 1993

 W.Gitt: Auslegungsgrundsätze zur Bibel W+W 1994

 
 
 Zum Textanfang 
 http://www.wort-und-wissen.de

 Mail an...Studiengemeinschaft Wort+Wissen 


Evangeliumsnetz Home | Neu&Aktuell | Lesen&Informieren | Mitreden&Diskutieren | Dienste&Verzeichnisse | Kontakt&Kennenlernen
anker.com | hilfswerke.de | auftanken.de | schrei.de | biblechat.de | gebetsanliegen.de | jugendcenter.de

  © Evangeliumsnetz e.V., Deutschland