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Mittwoch: Gott vergibt meine Schuld
Gott kennt mich, Gott liebt mich - das haben wir gestern und vorgestern besprochen. Doch die Liebe Gottes bleibt nicht oberflächlich. Sie faßt die Schuld und das Versagen meines Lebens an.
"21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. 22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. 25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher 26 begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, daß er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.
27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 So halten wir nun dafür, daß der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. 29 Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht auch der Gott der Heiden? Ja gewiß, auch der Heiden. 30 Denn es ist der eine Gott, dder gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben. 31 Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern ewir richten das Gesetz auf." (Römerbrief 3, 21ff)
Manche Menschen leiden unsagbar an ihrer eigenen Schuld, an ihrem Versagen, an ihrer Gottesferne. Andere spüren wenig von Schuld, sie finden sich ganz in Ordnung. Beiden aber hat Gott viel zu sagen in Jesus Christus. Dem Schuldigen sagt Jesus: "deine Sünden sind dir vergeben". Dem der leidet an seiner Schuld gibt Gott ein grausames und eindeutiges Zeichen: den Christus am Kreuz. Geschlagen und gepeinigt um der Schuld willen. Er hat deine Sünde getragen. Er spricht dich frei! Eindeutig und klar ist das Kreuz. Schuld muß bereinigt werden. Die Liebe Gottes sucht sich einen Weg, der Heiligkeit und Hingabe verbindet in der Liebe, die bis in den Tod liebt. Auch auch denen, die ihre Schuld nicht oder noch nicht erkennen, ist der leidende Christus ein eindrückliches Bild. Er ist ihnen zum Ärgernis gesetzt. Er stört das geschönte Bild vom guten Menschen - weil der Mensch abgrundtief verloren ist ohne Gott, und weil der Mensch mit Gott nicht leben kann ohne heilig und rein zu werden.
Gemeinde ist eine Gemeinschaft von Menschen, die durch Jesus Christus die Vergebung ihrer Schuld annehmen. Sie sind von ihm gerecht gemacht, stehen schuldlos und heilig da vor Gott - ganz ohne eigene Verdienste anführen zu müssen oder zu können. Gemeinde ist damit Gemeinschaft von erlösten Menschen, von geretteten Menschen. Gemeinde ist ein Ort der Vergebung. | ||||||
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