
Das X-Tours Seminar behandelt grundlegende Fragen des christlichen Glaubens in 26 Abschnitten. 
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Die Lösung der Schuldfrage
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In der Bibel gibt es ein sehr einprägsames Bild für Jesus
Christus.
Er heißt das 'Lamm Gottes'!
Das Bild vom Lamm Gottes ist ein tiefes Gleichnis.
Lassen Sie uns heute versuchen,
dieses Bild vom Lamm Gottes zu durchdringen. |
Geschichtlicher Ursprung
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Wir wollen zunächst einen kurzen Blick
auf die Geschichte und Kultur Israels werfen.
Sie gibt uns einen ersten Zugang zum Bild des Lammes.
Israels Geschichte ist untrennbar
mit der Gegenwart Gottes verknüpft.
Die Geschichte dieses Volkes beginnt mit der Berufung Abrahams,
mit der Gegenwart und Heiligkeit Gottes, des Herren der Erde!
Die Menschen Israels haben von Anfang an erlebt,
daß ein Leben in Gemeinschaft mit Gott
ein ganz neues Licht auf das bisherige und alltägliche Leben wirft.
Sie haben die Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes
erfahren.
Auf diesem Hintergrund ist die Entstehung
eines Opferkultes verständlich.
Opferkult, das bedeutet:
Ich gebe etwas anderes hin,
sei es eine Sache oder ein Lebewesen, ein Tier,
für etwas, was ich selbst hätte geben oder unterlassen
müssen.
Das Opfer ist der Ausdruck des Bedürfnisses,
bestehen zu können vor der Gerechtigkeit und Heiligkeit Gottes.
Der Opfernde spürt seine Schuld,
er erahnt oder weiß die Heiligkeit Gottes,
er gibt ein Opfer hin,
wo er nichts anderes mehr zu geben hat -
ein Ersatz für das eigene schuldhafte Leben,
das hier symbolisch gerichtet wird.
Können Sie ein solches Verhalten nachvollziehen?
Kennen Sie den Wunsch,
einen neuen Anfang tun zu können,
frei von Versäumnissen und Schuld?
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Tiefere Gründe
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Die Bibel will uns allerdings an vielen Stellen
noch in ein tieferes Verständnis des Opferkultes hineinführen.
Sie zeigt auf: dieses Opfern hat mit dem grundsätzlichen
Verhältnis
von Mensch und Gott, ja von Welt und Gott zu tun!
Das erste Buch Mose erzählt
von dem grundsätzlichen Verhältnis von Mensch und Gott.
Der Mensch hat die Gemeinschaft mit Gott verlassen,
berichtet sie. Der Mensch hat aus freien Stücken diesen Entschluß
gefaßt.
Und Gott hat die angekündigten Konsequenzen gezogen:
der Mensch lebt in einer Welt,
in der Tod und Sterben Realität und Alltäglichkeit sind.
Alles in unserem Leben und unserer Welt
hat eine natürliche Schranke: den Tod und den Verfall!
Sie werden nun vielleicht fragen:
"Ja wie war das denn vorher? Wie habe ich mir das vorzustellen?"
und: "Kann man denn geschichtlich nicht noch die Reste jener Zeit
finden? Kann man sie naturwissenschaftlich nachweisen?"
Die Bibel erzählt nicht viel über die Zeit,
die unserer Welt, unserer alltäglichen Erfahrung von
geboren werden und zugrunde gehen vorausging.
Sie sagt nur: Gott schuf das Universum und den Menschen.
Diese Schöpfung wird in einem Zeitrahmen von sechs Tagen erzählt.
Die Bibel erzählt, daß Mensch und Gott in ungestörter
Gemeinschaft lebten, die der Mensch aus freien Stücken verließ.
Und sie erzählt von den Konsequenzen dieses Ereignisses!
Die Konsequenzen der Trennung von Mensch und Gott
haben einiges mit dem Opferkult zu tun.
Das erste Buch Mose gibt die Worte Gottes wieder:
"Wenn ihr das tut, müßt ihr sterben!"
Der Tod ist also die Konsequenz der Trennung von Mensch und Gott.
Tod - das heißt: was vom Leben abgeschnitten ist, zerfällt!
Was nicht Gottes Leben in sich trägt, kann keinen Bestand haben!
Die Bibel stellt dar, daß der Tod im Leben eines jeden Menschen
und der Tod in der Schöpfung, in unserer gesamten Welt,
ein Ausdruck der Trennung von Mensch und Gott ist.
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Tod und die moderne Biologie
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Wir beschäftigen uns damit,
ein tiefes Verständnis des Bildes vom Lamm Gottes zu gewinnen.
Dazu haben wir den jüdischen Opferkult angesprochen,
und den Beginn unserer Weltgeschichte,
der nach biblischer Darstellung durch die Trennung von Mensch und Gott,
und durch den Einzug des Todes in die Schöpfung gekennzeichnet ist.
Für manche Menschen ist es eine lebenslange Aufgabe,
den naturwissenschaftlichen - z.B. den biologischen und
physikalischen Aspekten unserer Schöpfung nachzuforschen.
Dabei stehen wir als Wissenschaftler
trotz aller Erkenntnisse auch heute noch ganz am Anfang,
wenn es um die Schöpfung des Lebendigen geht,
von Mensch und Tier und Pflanzen.
Wir werden hier nicht weiter den Fragen der Biologie,
oder der Schöpfungstheologie nachgehen.
Es ist auch zunächst wichtiger,
die Worte von Jesus Christus kennenzulernen und zu verstehen.
Erst wenn Sie Sinn und Ziel des neuen Testaments verstanden haben,
wenn Sie erkennen können, wie Gott sich in Jesus zeigt,
was Gott durch Jesus ausführt und wozu er mit Jesus einlädt,
erst dann sind wir vorbereitet für weitere Schritte!
Erst wenn Sie Sich persönlich darauf eingelassen haben,
werden wir uns sinnvoll auch mit tiefliegenderen
theologischen Fragen beschäftigen können!
Es geht uns nun darum,
die Bedeutung des Bildes vom Lamm Gottes
weiter ausführen und sein ganzes Ausmaß aufzeigen.
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Tod und neues Leben
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Die Bibel sieht den Tod,
als ein Prinzip des Gerichts Gottes
über eine Schöpfung, die zwar "gut" war,
die aber zum Problem und zur Gefahr wurde,
und die durch Tod und Verfall ihre gerechten Schranken bekam.
In die von Tod geprägte Welt hinein redet Gott,
greift selbst das menschliche Opfern auf,
und benutzt es, um dem Menschen eine neue Perspektive zu geben:
das Bild vom Opferlamm!
Das Bild vom Opferlamm hat biblisch-geschichtlich seinen Ursprung,
bei der Befreiung Israels aus ägyptischer Unterdrückung,
beim "Auszug" Israels aus Ägypten.
Das stellvertretende Sterben eines Lammes
ließ das Gericht Gottes genau dann an einer
israelitischen Familie vorüberziehen,
wenn sich diese Familie durch ein sichtbares Zeichen
diesem stellvertretenden Tod untergeordnet hatte.
Das Bild vom Opferlamm war schon von Beginn an ein Bild für Gottes
Willen,
die Menschen aus der Verstrickung in Schuld und Tod herauszuführen!
Das Bild vom Opferlamm wies auf Jesus Christus hin,
in dem Gott dieses Vorhaben Realität werden läßt.
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Jesus, das Lamm Gottes
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Die Bibel redet von Jesus Christus als demjenigen,
durch den Gott uns eine Tür aufmacht,
aus der Schuld unseres Lebens und der Schuld der Welt hinaus
zu ihm selbst, zu einem neuen und dauerhaften Leben.
Jesus - er ist der Sohn Gottes.
Jesus ist ganz Mensch, so erfahren es seine Zeitgenossen,
ein Mensch ohne Schuld vor Gott!
Dieser Mensch nimmt freiwillig Gottes Gericht auf sich,
jenes Gericht, unter dem jeder Mensch
und die gesamte Schöpfung leidet.
Jesus stirbt einen grausamen Tod am Kreuz.
Jesus vollendet hier Gottes Gericht am Menschen und der Schöpfung.
Er öffnet damit den Menschen unfaßbare neue Möglichkeiten,
die Tür zu einem neuen Leben,
wenn sie sich auf seinen Tod einlassen
und in diesem neuen Leben leben wollen!
Das neue Leben Gottes für uns Menschen
ist durch den Tod Jesu möglich.
Es wird einem Menschen durch den Glauben zuteil,
durch das Vertrauen auf Jesus Christus.
Jesus wird so zum Lamm Gottes für uns,
er leidet einen Tod, der für uns bestimmt ist.
Jesus beendet die beständig neuen Opfer!
Er nimmt Versäumnisse und Schuld auf sich,
trägt ihre Konsequenzen ein für allemal
an das Kreuz des Gerichtshügels von Golgatha.
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Seminaraufgabe Station 17:
Welche Fragen bezüglich des Todes Jesu und seiner Rolle als "Lamm Gottes"
haben Sie?
Suchen Sie Antworten auf diese Fragen, indem Sie Christen aus ihrem
Bekanntenkreis um ihre Gedanken bitten! |
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| Im Anschluss an das X-Tours Onlineseminar besteht die Möglichkeit, das
Bibelseminar des
Evangeliumsnetzes zu besuchen. In einem Jahr quer durch die Bibel! Schauen
Sie mal rein!
Ihre Mitarbeiter vom Evangeliumsnetz
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