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Das X-Tours Seminar behandelt grundlegende Fragen des christlichen Glaubens in 26 Abschnitten.


Übersicht X-Tours
  Aufbruch zum Land des Glaubens
  Vom Reisegepäck
  Von einer ermutigenden Zusage
  Faszinierendes Leben - von Gottes Gegenwart
  Was jeder will: Sinn und Erfüllung
  Über den Unterschied von Denken, Vermuten und Glauben.
  Glauben und Wissen
  Innere Verletzungen
  Schritte zur inneren Heilung
  Gebet um innere Heilung
  Von Mauern des Mißtrauens ...
  Warum moralisches Handeln keinen Christen macht
  Mißtrauen - Maßlosigkeit - Einsamkeit ... vom Zorn Gottes
  Umkehr - Überraschung - Ehrlichkeit - Freude
  Der Mensch sucht Gott: die Religionen
->Gott sucht den Menschen: Jesus Christus
  Die Lösung der Schuldfrage
  Auferstehung - Gottes Macht und Gegenwart
  Schritte zu Gott
  Gespräch, Beziehung und die Taufe als Zeichen der Annahme
  Hineinwachsen in die christliche Gemeinschaft
  Über den eigenen Glauben nachdenken
  10 Dinge, die uns von Gott wegziehen können (Teil A)
  10 Dinge, die uns von Gott wegziehen können (Teil B)
  Vorbilder des Glaubens
  Die tiefe Liebe Gottes
 




Gott sucht den Menschen: Jesus Christus

Liebe Seminarteilnehmer!

Die Geschichte Jesu Christi erzählt,
wie Gott sich aufmacht, um Menschen zu suchen:

Gott kommt in seinem Sohn Jesus Christus als Mensch in die Welt!

Das mag uns zunächst in Erstaunen versetzen!
Was soll das überhaupt bedeuten?

Wir möchten darum hier mehr über Jesus Christus erfahren!

 

Lebenslauf Jesu

Die "Rohdaten" des Lebens Jesu sind meist bekannt,
und sie sind auch schnell wiedergegeben:

Jesus wird vor ziemlich genau 2000 Jahren
als Sohn eines Zimmermanns Joseph aus Nazareth
und seiner Verlobten Maria während einer
Reise in Bethlehem in Judäa geboren.
Er wächst in Nazareth auf,
wo er mit großer Wahrscheinlichkeit
den Beruf seines Vaters erlernt.

Mit etwa 30 Jahren beginnt Jesus,
nachdem er sich durch einen Täufer namens Johannes
hat taufen lassen, öffentlich zu predigen
und die Nähe des Reiches Gottes zu verkündigen.

Die Wirkung Jesu zieht schnell eine
beträchtliche Anzahl von Menschen zu ihm,
und es werden Heilungen und Wunder weitergegeben.

Jesus selbst konzentriert sich neben der Predigt
auf die Ausbildung einiger Jünger,
denen er seine Lehre im Detail erklärt.

Jesus spricht unübersehbar mit einer großen Vollmacht
von der Liebe und Vergebung, aber auch vom Gericht Gottes.
Dabei beansprucht er, der Messias und Heiland Gottes zu sein,
auf den das jüdische Volk seit Jahrhunderten wartete.
Jesus erläutert und bekräftigt diesen Anspruch
durch unterschiedlichste Bilder und Handlungen.

Der Anspruch Jesu wird von der jüdischen Führungsschicht
zurückgewiesen, und er wird wegen Gotteslästerung nach
jüdischem Gesetz zum Tode verurteilt.
Die Vollstreckung des Todesurteils
erfolgt nach römischem Besatzungsrecht durch Kreuzigung,
etwa in Jesu dreiunddreißigstem Lebensjahr.

Drei Tage nach Jesu Tod verbreitet sich die Nachricht,
daß die Jünger Jesu ihn lebendig gesehen
und mit ihm geredet haben.
Das Grab Jesu wurde leer vorgefunden.
Eine große Anzahl von Menschen bezeugt die Auferstehung Jesu,
wenn auch viele zunächst mit Unglauben reagieren.

Schließch hören die Begegnungen mit dem Auferstandenen auf,
und einige Tage später beginnen die Jünger Jesu,
getrieben von einer Kraft, die sie Heiligen Geist nennen,
die Nachricht vom Heiland und Messias Jesus erst in Jerusalem
und dann in der ganzen Welt zu verbreiten.

Die Botschaft von Jesus Christus,
dem Sohn und Heiland Gottes,
findet dann in Form der Evangelien, der Briefe der Apostel
und der Offenbahrung des Johannes
Eingang in das neue Testament,
so wie es uns heute vorliegt.

 

Was sagt die Bibel über Jesus?

Es gab viele Versuche im Laufe der Jahrhunderte,
sich dem Leben Jesu zu nähern und mehr über ihn herauszufinden.
Letztlich bleiben wir auf die Zeugnisse des neuen Testaments angewiesen,
und auf diese reiche Quelle werden wir uns hier konzentrieren.

Wir möchten mit ihnen im Einzelnen kennenlernen,
wie in der Bibel von Jesus gesprochen wird.
Im neuen Testament geschieht dies stets eindrücklich und mit der Absicht,
den Hörer in das lebendige Gottesverhältnis Jesu mit hineinzunehmen!

 

1. Jesus, die Liebe Gottes

Jesus wird in der Bibel die Liebe Gottes genannt!

Wir haben schon viele Male über das Mißtrauen gesprochen,
und wie es durch Liebe überwunden werden kann,
und wir möchten diesen wichtigen Punkt hier an den Anfang stellen!

Der Apostel Johannes schreibt:

Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, 
daß Gott seinen menschgeborenen Sohn gesandt hat in die Welt,
damit wir durch ihn leben sollen. 
Darin besteht die Liebe: 
nicht daß wir Gott geliebt haben, 
sondern daß er uns geliebt hat 
und gesandt seinen Sohn 
zur Versöhnung für unsere Sünden. 
(1.Joh 4,9)

In Jesus kommt uns Gott entgegen,
und wirbt um unser Vertrauen.
Gott möchte uns ganz klar
und völlig unmißverständlich zeigen,
daß er vertrauenswürdig ist!
Gott will uns in Jesus seine Liebe zeigen!

 

2. Jesus, das Wort Gottes

Jesus Christus wird in der Bibel auch "Wort Gottes" genannt,
im Eingangskapitel des Johannes Evangeliums etwa.
Johannes schreibt:

Im Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott
und Gott war das Wort. 
(Johannes 1,1)

Johannes redet hier von Jesus Christus!
Das wird spätestens in Vers 14 klar, denn dort schreibt er:

Und das Wort ward Fleisch
und wohnte unter uns, 
und wir sahen seine Herrlichkeit
als des eingeborenen Sohnes vom Vater, 
voller Gnade und Wahrheit. 
(Johannes 1,14)

In Jesus kommt Gott in die Welt -
Gottes Wort wird Mensch!
Gott möchte uns in Jesus nahe kommen
und zu uns reden!

Der Brief an die Hebräer (die Juden) beginnt mit den Worten:

Nachdem Gott vorzeiten vielfach
und auf vielerlei Weise geredet hat 
zu den Vätern durch die Propheten, 
hat er in diesen letzten Tagen
zu uns geredet durch den Sohn. 
(Hebräer 1,1)

Die Bibel bezeugt:

Jesus redet die Worte Gottes -
Gott redet durch Jesus Christus!

 

3. Jesus, der gute Hirte

Jesus benutzt für sich selbst das Bild des Hirten,
der sich auf die Suche nach seinen Schafen macht,
der sie findet und nach Hause führt,
und der ihnen gutes reines Wasser gibt.

Lassen Sie uns dem Gleichnis vom verlorenen Schaf zuhören!

Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen:
Dieser nimmt die Sünder an und ißt mit ihnen. 
Er aber sagte zu ihnen dies Gleichnis und sprach:
Welcher Mensch ist unter euch, 
der hundert Schafe hat und, 
wenn er eins von ihnen verliert, 
nicht die neunundneunzig in der Wüste läßt
und geht dem verlorenen nach, 
bis er's findet? 
Und wenn er's gefunden at, 
so legt er sich's auf die Schultern vor Freude.
Und wenn er heimkommt, 
ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: 
Freut euch mit mir; 
denn ich habe mein Schaf gefunden, 
das verloren war. 
Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein
über einen Sünder, der Buße tut, 
mehr als über neunundneunzig Gerechte, 
die der Buße nicht bedürfen.
(Lukas 15, 2-7)

Jesus selbst beansprucht das für sich:
der gute Hirte zu sein!

Ich bin der gute Hirte. 
Der gute Hirte läßt sein Leben für seine Schafe.
(Johannes 10,11)

Jesus benutzt das Bild vom Hirten,
der seine Schafe ruft,
der sie alle einzeln beim Namen kennt -
so wie das Schäfer tun!

Er sagt:

Meine Schafe hören meine Stimme,
und ich kenne sie, 
und sie folgen mir; 
und ich gebe ihnen das ewige Leben, 
und sie werden nimmermehr umkommen, 
und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 
(Johannes 10,27.28)

Jesus ist der gute Hirte,
der Menschen zu Gott ruft!

 

4. Jesus, das Licht der Welt

Ein letztes Bild,
welches wir in diesem Teil des Seminars besprechen wollen,
ist das Wort vom Licht des Lebens.

Jesus sagt:

Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, 
der wird nicht wandeln in der Finsternis,
sondern wird das Licht des Lebens haben.
(Johannes 8,12)

Schon viele Hunderte von Jahren vorher
hat der Prophet Jesaja von diesem Licht gesprochen,
als er schrieb:

Das Volk, das im Finstern wandelt
sieht ein großes Licht, 
und über denen im finstern Lande, 
scheint es hell. 
...
Denn uns ist ein Kind geboren, 
ein Sohn ist uns gegeben,
und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; 
und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, 
Ewig-Vater, Friede-Fürst; 
auf daß seine Herrschaft groß werde
und des Friedens kein Ende 
auf dem Thron Davids und in seinem Königreich,
daß er's stärke und stütze 
durch Recht und Gerechtigkeit von nun an 
bis in Ewigkeit.
Solches wird tun der Eifer des Herren Zebaoth.
(Jesaja 9,1. und 9,5.6)

Das Licht Jesu bringt Helligkeit in unsere Herzen:
durch ihn lernen wir Gott kennen,
durch ihn lernen wir uns selbst erkennen!

Das Licht Jesu ist "Licht des Lebens"!
Jesus nimmt uns hinein in die Gemeinschaft mit Gott,dem Vater,
und er schenkt uns Anteil am Leben Gottes!

 

Also, wie war das ...

Im Überblick können wir uns noch einmal klarmachen
was die Bibel uns über Jesus mitteilen will.
In Jesus Christus begegnet uns:

  • die Liebe Gottes,
    die um unser Vertrauen wirbt,
  • das Wort Gottes,
    durch das Gott zu uns spricht,
  • der gute Hirte,
    der uns bei unserem Namen ruft und
  • das Licht der Welt,
    welches uns Anteil an Gottes Leben geben kann.

In den nächsten zwei Abschnitten unseres Seminars
werden wir von Jesus noch mehr erfahren!

Seminaraufgabe Station 16:
Welche der benutzten Bilder für Jesu Person sind ihnen vertraut? Welche finden Sie ungewöhnlich?

Sehen Sie sich vom guten Hirten Jesus angesprochen?

Im Anschluss an das X-Tours Onlineseminar besteht die Möglichkeit, das Bibelseminar des Evangeliumsnetzes zu besuchen. In einem Jahr quer durch die Bibel! Schauen Sie mal rein!

Ihre Mitarbeiter vom Evangeliumsnetz


   

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