
Das X-Tours Seminar behandelt grundlegende Fragen des christlichen Glaubens in 26 Abschnitten. 
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Der Mensch sucht Gott - die Religionen
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"Religiösität ist etwas,
das zum Menschen gehört!"
Nicht nur Kulturwissenschaftler stellen fest,
daß der Mensch "hoffnungslos religiös" ist.
Religiösität erfahren wir täglich!
Da sind unzählige Kirchen in jeder Stadt.
Da ist das Horoskop,
das wir immer wieder lesen,
und das uns den Einfluß der Sterne deutet.
Einige von uns lassen sich auf die
unterschiedlichsten Experimente ein,
mit spirituellen Einflüssen,
mit Yoga und Meditationstechniken.
Den Menschen verlangt nach etwas
über die eigene Person hinaus,
etwas Spirituelles,
zu dem er Kontakt aufnehmen kann,
auf das er sich beziehen kann,
daß ihm Antwort auf seine Fragen gibt
nach dem persönlichen Schicksal
nach den Zusammenhängen in der Welt.
Wir suchen Erfüllung und Bezug -
wir sprachen das schon im zweiten Kapitel unserer Reise an.
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Auf der Suche nach dem ganz anderen
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Den Menschen verlangt nach einer Gottesbeziehung!
So bezeugt es die Bibel immer und immer wieder:
Der Mensch sucht Gott,
er braucht Gott,
er wurde für eine Beziehung zu Gott geschaffen.
Die Beziehung zu Gott ist für den Menschen
so notwendig wie Essen und Trinken,
so unausweichlich wie unser sexueller Trieb,
ein Bedürfnis so stark,
wie nur Liebe und Hass sein können!
Die Religionen der Welt geben Zeugnis
von der Notwendigkeit einer Gottesbeziehung
für den Menschen.
Alle Religionen bezeugen,
daß wir Menschen auf ein
spirituelles Wesen hin angelegt sind,
das lebendig und ursprünglich ist,
dem wir uns hingeben können,
auf das wir uns beziehen können!
Religion -
wir benutzen dieses Wort für die Antworten,
die Menschen auf ihre Suche nach
einer Gottesbeziehung gefunden haben.
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Religion in unterschiedlichen
Gewändern
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Es gibt ganz unterschiedliche Gewänder,
in denen uns auch heute "Religion" begegnet.
Da sind zum einen die klassischen Weltreligionen.
Uns in einigen Grundzügen bekannt
sind Judentum und der Islam.
Diese Religionen beziehen sich
auf den einen Gott,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Sie sind "monotheistisch", d.h. sie erkennen,
daß da ein Gott ist, der am Anfang war.
In Grundzügen bekannt sind der Buddhismus
und Ideen der indischen Philosophie.
Weniger vertraut sind uns in Mitteleuropa
der japanische Shintoismus
oder die Naturreligionen vieler Völker Afrikas.
Es gibt auch neue und moderne Religionen!
Ein Beispiel für eine solche Religion
ist die "New Age Bewegung".
Sie ähnelt in manchen Dingen der Gnosis,
einer geistigen Ströung der ersten
Jahrhunderte unserer Zeitrechnung.
Es gab immer wieder solche "neuen"
religiösen oder philosophischen Strömungen,
die sich an der Zeitenwende einer neuen Ära sahen,
und die der Menschheit
eine glänzende Zeit neuer Erkenntnisse voraussagten.
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Religion - nicht nur unter diesem
Namen
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Wir möchten Ihren Blick an dieser Stelle
auch noch auf weitere quasireligiösen Bewegungen lenken,
die nicht auf Anhieb als Religionen zu erkennen sind.
Als zwei Beispiele möchten wir
das Fortschrittsdenken des 19. Jahrhunderts
und den Nazionalsozialismus anführen.
Diese Philosophien zeichnen sich dadurch aus,
daß sie den Bezug auf Gott,
auf den Schöpfer des Himmels und der Erde,
durch den Bezug des Menschen auf eine Idee,
eine Philosophie, durch Leitbilder ersetzen.
Der Bezug auf solche Leitbilder,
auf verschiedenste Wesen, Philosophien, Ideen,
wird in der Bibel immer als Religion,
genauer als "Abgötterei", bezeichnet!
Es ist die Ausrichtung des Menschen
auf etwas, das die Stelle Gottes einnimmt.
Die Bibel möchte das korrigieren und sagt:
Es gibt nur einen wirklichen Gott:
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
den Einen, den Anfang und das Ende!
Dieser eine Gott kommt uns in Jesus Christus entgegen,
dazu mehr in der nächsten Station!
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Religion = Ausrichtung des Lebens
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"Woran der Mensch sein Herz hängt,
das ist sein Gott!"
Wir haben diesen Satz schon im Zusammenhang
mit Sinnfindung und Erfüllung kennengelernt.
Hier soll er noch einmal dazu dienen,
unsere Religiösität zu erhellen.
Religion heißt:
der Mensch hängt sein Herz an etwas,
er folgt "seinem Gott"!
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Werkgerechtigkeit - eine spezielle
Religion
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Wir möchten nun eine Religion kennenlernen,
die sich gerade in "christlichen" Ländern
weit verbreitet hat.
Diese Religion heißt Werkgerechtigkeit.
Werkgerechte erkennen grundsätzlich
den einen Gott an, den Schöpfer!
Doch ihre Beziehung zu ihm
wird durch ihre Werke und Handlungen dominiert.
Die Handlungen sollen ihnen einen Weg zu Gott
oder Gottes Zuwendung und Hilfe sichern.
Werkgerechtigkeit wird in der Bibel
als "Abgötterei" offengelegt!
Der Werkgerechte hat einen falschen Gott:
seine eigenen Werke sind sein Gott!
"Gute Werke" sehen viele von uns als Stufen
auf dem Weg in den Himmel,
auf dem Weg in Gottes Gegenwart.
Wir "verdienen" uns den Himmel,
indem wir religiöse Pflichten erfüllen,
indem wir anständig leben,
indem wir "gute Werke" tun.
Die Bibel möchte uns klarmachen,
daß diese Art von Gottesbeziehung
am heiligen Gott, unserem Schöpfer,
und an der Wirklichkeit des Menschen
- wie er vor diesem Gott steht - vorbeigeht!
Werkgerechtigkeit bringt uns nicht in eine Beziehung zu Gott,
die unserem Bedürfnis nach Gemeinschaft mit ihm genügen
würde,
ja sie führt uns unmittelbar an Gott vorbei!
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Spannende Untersuchungen der
Religionen
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Es würde hier den Rahmen sprengen,
wollten wir nun die einzelnen Religionen genauer analysieren.
Es wäre interessant zu beobachten,
welchen Gott sie in den Mittelpunkt stellen!
Es ist auch spannend, andere Menschen
und andere Lebensstile kennenzulernen.
Vielleicht findet sich Zeit dazu
nach Abschluß dieses Kurses!
Wir denken, daß es gut und richtig ist,
wenn wir nun näher auf die zentrale Person
des christlichen Glaubens eingehen!
Wir möchten mehr von Jesus Christus erfahren um zu sehen,
was er mit Gott zu tun hat.
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Seminaraufgabe Station 15:
Informieren Sie sich über die Religionen!
Welches Gottesbild begegnet Ihnen? |
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| Im Anschluss an das X-Tours Onlineseminar besteht die Möglichkeit, das
Bibelseminar des
Evangeliumsnetzes zu besuchen. In einem Jahr quer durch die Bibel! Schauen
Sie mal rein!
Ihre Mitarbeiter vom Evangeliumsnetz
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