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Das X-Tours Seminar behandelt grundlegende Fragen des christlichen Glaubens in 26 Abschnitten.


Übersicht X-Tours
  Aufbruch zum Land des Glaubens
  Vom Reisegepäck
  Von einer ermutigenden Zusage
  Faszinierendes Leben - von Gottes Gegenwart
  Was jeder will: Sinn und Erfüllung
  Über den Unterschied von Denken, Vermuten und Glauben.
  Glauben und Wissen
  Innere Verletzungen
  Schritte zur inneren Heilung
  Gebet um innere Heilung
  Von Mauern des Mißtrauens ...
  Warum moralisches Handeln keinen Christen macht
  Mißtrauen - Maßlosigkeit - Einsamkeit ... vom Zorn Gottes
->Umkehr - Überraschung - Ehrlichkeit - Freude
  Der Mensch sucht Gott: die Religionen
  Gott sucht den Menschen: Jesus Christus
  Die Lösung der Schuldfrage
  Auferstehung - Gottes Macht und Gegenwart
  Schritte zu Gott
  Gespräch, Beziehung und die Taufe als Zeichen der Annahme
  Hineinwachsen in die christliche Gemeinschaft
  Über den eigenen Glauben nachdenken
  10 Dinge, die uns von Gott wegziehen können (Teil A)
  10 Dinge, die uns von Gott wegziehen können (Teil B)
  Vorbilder des Glaubens
  Die tiefe Liebe Gottes
 




Umkehr - Überraschung - Ehrlichkeit - Freude

Liebe Glaubensreisende,
wir sind mitten in einer Besichtigung:
wir studieren das Gleichnis
vom verlorenen Sohn.

Wir haben gesehen,
wie der Sohn sich das Erbe auszahlen läßt.
Wir haben beobachtet,
daß er seine Ressourcen verschleudert.
Wir haben seinen Hunger nach Nahrung
und seinen Hunger nach Gemeinschaft erlebt.

Dort steigen wir nun wieder ein!

 

Zeit der Entscheidung

Da kam er zur Besinnung: Bei meinem Vater hat jeder Arbeiter mehr als genug zu essen, und ich sterbe hier vor Hunger. Ich will zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert. Aber kann ich nicht als Arbeiter bei dir bleiben?

Der Sohn sitzt im Dreck,
daß haben wir schon gesehen.

Wichtig ist nun,
daß dieser Sohn dort nicht sitzen bleibt!
Er sieht klar: so geht es nicht!
Und er zieht Konsequenzen daraus:
er kehr um!

Vergegenwärtigen wir uns noch einmal die Situation:
Jesus erzählt dieses Gleichnis,
um etwas von Gott
und von seiner Beziehung zu den Menschen
deutlich zu machen.

Die Umkehr des Sohnes im Gleichnis
beinhaltet zwei wichtige Dinge
für unsere Beziehung zu Gott!

Der erste Punkt lautet: Umkehr ist möglich!

Die Umkehr des Sohnes ist möglich,
weil der Vater in Treue auf ihn wartet,
weil ihm die Tür des Vaterhauses
weiterhin offen steht!

Der Sohn weiß das in seinem Herzen!
Er sieht zwar, wie unwürdig er sich verhalten hat.
Aber er hofft und vertraut
auf die Treue seines Vaters.
Er hofft, wenigstens noch als
Knecht aufgenommen zu werden.

Auch wir wissen in unserem Herzen von der Treue Gottes!

Gott wartet auf uns,
auf unsere Umkehr
und unsere Zuwendung.
Die Umkehr ist möglich,
weil Gott treu ist!

Der zweite Punkt lautet: die Umkehr ist notwendig!

Der Sohn hätte in jenem Land bleiben können.
Er hätte den Vater weiterhin ablehnen können.
Es wäre bei der Trennung geblieben!

Die Bibel stellt das an vielen Stellen
als wichtigen Punkt dar:
"Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!"
ist der Ruf des Täufers Johannes,
der dem Kommen Jesu Christi vorausgeht.
"Kehrt um!" sagt auch Jesus selbst immer wieder.

Kehrt um -
Jesus vergleicht das mit einer Neugeburt,
mit einer neuen Geburt aus dem Geist Gottes heraus!
Wer umkehrt, der läßt alte Wege hinter sich,
bei dem beginnt etwas Neues.

Gott möchte, daß wir umkehren!
Er möchte,
daß wir unsere alten Wege hinter uns lassen.
Er möchte Neues in uns und mit uns beginnen,
daß wir ein Teil des Reiches Gottes werden!

Unerwarteter Empfang

Er stand auf und ging zurück zu seinem Vater. Der erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.

Der Sohn faßt nicht nur Pläne,
er träumt nicht nur davon,
daß es besser werden könnte!
Er macht sich wirklich auf,
er läuft los,
er beginnt eine neue Reise,
die ihn nach Hause fürt!

Und was tut der Vater?
Wartet er, bis der Sohn sich vor ihm gedemütigt hat?
Sitzt er in seinem Haus
und läßt den Sohn im Vorzimmer warten?

Der erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.

Der Vater kommt dem Sohn entgegen!
Er läut ihm entgegen,
einen langen Weg mit ausgebreiteten Armen!
Er fällt ihm um den Hals
und er küßt ihn!

Jesus spricht hier über Gottes Reaktion auf unsere Umkehr!

Jesus deutet auf die Sehnsucht Gottes,
die sich nach den Menschen verzehrt,
nach jedem Menschen - nach mir und nach dir!
Jesus deutet auf das Warten Gottes, seine Geduld,
während er auf unsere Zuwendung hofft!

Er zeigt auch die Überraschung des Sohnes,
der die Sehnsucht des Vaters vergessen hat,
der den liebenden Empfang nicht für
möglich hielt.

Der Kuß des Vaters
ist das Zeichen der Liebe Gottes!
Jesus erwähnt auch die Zärtlichkeit Gottes!

Gott sehnt sich nach uns,
er liebt uns
und er will uns Gutes tun!

Klar Schiff machen

Was tut der Sohn nun?
Er ist in Liebe empfangen worden!
Kann er nun nicht alles vergessen?

Doch der Sohn bekannte: Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert.

Der Sohn kann nun ehrlich werden ohne Angst!

Mit den Abgründen unseres Lebens
vertrauen wir uns nur dem an,
vor dem wir keine Angst zu haben brauchen!

Gottes Liebe nimmt uns die Angst!

Jesus spricht hier über sein eigenes Leben
und seine eigene Aufgabe:
er kam, um uns Gottes Güte zu zeigen!
Jesus kam, um Gottes Liebe offenkundig zu machen!
Er will uns die Angst vor Gott nehmen!

Das ganze Leben Jesu ist durchdrungen von dem Wort
Fürchte dich nicht!
Es wurde gesprochen, bevor er geboren wurde.
Er sprach es in Stürmen und Problemen des Lebens.
Es steht über seinem Tod am Kreuz.
Und es ist uns bis heute ins Herz gesprochen!

Die Frucht der Liebe ist die Ehrlichkeit!
Wir brauchen uns nicht mehr verstecken,
wir können offen sein
und wir können wunde Punkte ansprechen!

Vor Gott ehrlich werden ohne Angst:
das heißt beichten!

Beichte ist kein Ritual der Demütigung,
keine traurige Kirchenpflicht,
keine Methode Gottes, uns klein zu halten!

Beichte ist die volle Ehrlichkeit des Menschen,
der zu einem liebenden und heiligen Gott kommt.
Beichten heißt:
sich vor Gott ohne jedes Falsch aussprechen!

Eine solche Ehrlichkeit
wird immer der Durchbruch zur Freude sein!
Der Ehrlichkeit vor Gott folgt Vergebung
und Vergebung bringt Friede!

Ein neuer Anfang

Der Ehrlichkeit des Sohnes
folgt die Vergebung des Vaters!

Lassen sie uns das lesen!

Sein Vater aber befahl den Knechten: Beeilt euch! Holt den schönsten Anzug, den wir im Hause haben, und gebt ihn meinem Sohn. Bringt auch einen kostbaren Ring und Schuhe für ihn! Schlachtet das Kalb, das wir gemästet haben! Wir wollen feiern! Mein Sohn war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt hat er zurückgefunden. Und sie begannen ein fröhliches Fest.

Zuerst zieht der Vater dem Sohn neue Kleider an!

Auch das ist ein Bild für geistliche Vorgänge,
welches in der Bibel immer wieder benutzt wird.
"Neue Kleider" sind ein Symbol
für Gerechtigkeit und Vergebung!
Gott befreit uns von aller Schuld:
durch Leben und Sterben seines Sohnes Jesus Christus.
Darum heißt es:
"wer an den glaubt, der ist gerecht!"

Die neuen Kleider des Christen
sind die neue Reinheit vor Gott,
die uns Jesus schenkt.

Und der Vater handelt weiter:

Bringt auch einen kostbaren Ring und Schuhe für ihn!

Der Ring ist das Symbol der Sohnschaft.
Es bedeutet hier:
der Sohn ist angenommen!
Er gehört zur Familie!

Der Sohn wird hier aus dem Zustand
der Rechtlosigkeit gegenüber dem Vater herausgehoben!
Erinnern wir uns:
er hatte sich das Erbe auszahlen lassen!
Er hatte keine Rechte mehr
am Eigentum des Vaters!

Der Ring macht klar:
der Sohn ist als Kind angenommen!
Die Vergebung ist vollständig!

Schlachtet das Kalb, das wir gemästet haben! Wir wollen feiern! Mein Sohn war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt hat er zurückgefunden. Und sie begannen ein fröhliches Fest.

Sie feiern ein großes Fest -
der Versöhnung folgt die Freude!
Jesus sagt:
"So, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes
über e i n e n Sünder, der Buße tut."
(Lukas 15,10)

Fassen wir noch einmal zusammen!
Wir fanden:

  • Umkehr -
    denn da ist die Treue Gottes
  • Überraschung -
    über die Sehnsucht und Liebe Gottes
  • Ehrlichkeit -
    und die Vergebung Gottes
  • Freude -
    die Gemeinschaft einer neuen Familie

Im Gleichnis des heimkehrenden Sohnes
will Jesus uns ein Bild geben,
um uns zur Heimkehr zu Gott einzuladen!

Christ zu werden bedeutet:

auf Gott zuzugehen,
sich von ihm in die Arme schließen zu lassen,
ehrlich vor ihm zu werden,
sich von ihm neue Kleider der Gerechtigkeit anziehen zu lassen,
in eine neue Familie zu kommen,
und an der Freude Gottes teilzuhaben!

Seminaraufgabe Station 14:
Suchen Sie einen Teil aus dem Gleichnis heraus,
welcher Sie besonders anspricht!

Finden Sie Ereignisse aus dem Gleichnis
in ihrer persönlichen Geschichte mit Gott wieder?

Im Anschluss an das X-Tours Onlineseminar besteht die Möglichkeit, das Bibelseminar des Evangeliumsnetzes zu besuchen. In einem Jahr quer durch die Bibel! Schauen Sie mal rein!

Ihre Mitarbeiter vom Evangeliumsnetz


   

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