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Evangelium.de > lesen & informieren > X-Tours > Gespräch, Beziehung und die Taufe als Zeichen der Annahme >


Das X-Tours Seminar behandelt grundlegende Fragen des christlichen Glaubens in 26 Abschnitten.


Übersicht X-Tours
  Aufbruch zum Land des Glaubens
  Vom Reisegepäck
  Von einer ermutigenden Zusage
  Faszinierendes Leben - von Gottes Gegenwart
  Was jeder will: Sinn und Erfüllung
  Über den Unterschied von Denken, Vermuten und Glauben.
  Glauben und Wissen
  Innere Verletzungen
  Schritte zur inneren Heilung
  Gebet um innere Heilung
  Von Mauern des Mißtrauens ...
  Warum moralisches Handeln keinen Christen macht
  Mißtrauen - Maßlosigkeit - Einsamkeit ... vom Zorn Gottes
  Umkehr - Überraschung - Ehrlichkeit - Freude
  Der Mensch sucht Gott: die Religionen
  Gott sucht den Menschen: Jesus Christus
  Die Lösung der Schuldfrage
  Auferstehung - Gottes Macht und Gegenwart
  Schritte zu Gott
->Gespräch, Beziehung und die Taufe als Zeichen der Annahme
  Hineinwachsen in die christliche Gemeinschaft
  Über den eigenen Glauben nachdenken
  10 Dinge, die uns von Gott wegziehen können (Teil A)
  10 Dinge, die uns von Gott wegziehen können (Teil B)
  Vorbilder des Glaubens
  Die tiefe Liebe Gottes
 




Gespräch, Beziehung
und die Taufe als Zeichen der Annahme

Wir gehen von nun an davon aus, daß Sie
Ihr persönliches Ja zu Jesus Christus gefunden
und ausgesprochen (also vor anderen Menschen bekannt) haben.
Alle weiteren Stationen setzen voraus,
daß Sie im Vertrauen auf Jesus Christus leben möchten.

 

Weiter Hineinwachsen in eine begonnene Beziehung

Mit dem Leben als Christ ist es in vielem ähnlich,
wie in einer menschlichen Beziehung auch,
zum Beispiel wie in einer Ehe.
Mann und Frau haben sich kennengelernt,
eine Liebe ist entflammt und die Zuneigung
hat zur Freundschaft und dann zur Partnerschaft geführt.
Da haben beide Partner ihr "Ich will!" gesprochen,
ihr "Ich will mit dir leben!".
Und dann stellen sie fest,
daß das Kennenlernen erst am Anfang steht,
daß sie doch wenig voneinander wissen,
daß der Partner viele Überraschungen bereithält
und in manchem fremd und unverständlich ist.

All das gilt in viel größerem Maße für unsere Beziehung zu Gott!

Gott ist so anders, als wir Menschen es sind,
gerechter, gütiger, heiliger, konsequenter und
viel viel liebender als wir es uns vorstellen können!
All diese Eigenschaften Gottes
werden wir in der Beziehung zu ihm
nach und nach besser kennenlernen und verstehen.

 

Miteinander Reden

Um in eine Beziehung tiefer und fester werden zu lassen
brauchen wir zuerst das Gespräch miteinander.
Das gilt auch besonders für unsere Beziehung zu Gott
und zum auferstandenen Jesus Christus.
Das Gespräch mit Gott - das Gebet -
besteht aus Reden und Zuhören,
wie jedes menschliche Gespräch auch.

Gott möchte, daß wir unsere Gedanken, Sorgen und Pläne,
ganz offen im Gespräch mit ihm teilen.
Wir dürfen zu ihm gehen und ihm alles mitteilen,
zum Beispiel mit den Worten:
"Herr, ich habe so viele Dinge, die mir Angst machen!
Ich fürchte mich vor der Einsamkeit, vor Krankheit und davor,
nutzlos zu sein und nicht geschätzt von meinen Mitmenschen."
oder
"Herr, Vater im Himmel, bitte hilf mir doch,
einen Lebenspartner zu finden, ich halte das so nicht aus!
Bitte hilf mir doch, heute und morgen weiterzugehen
und den Mut zu behalten in diesen Schwierigkeiten.
Gott, ich möchte am liebsten alles hinwerfen und aufgeben!"

Unser Gespräch mit Gott wird aber sicherlich
nicht nur um unsere Sorgen und Nöte kreisen.
Wenn es ein wirkliches und ernsthaftes Gespräch ist,
werden wir hören wollen, was Gott uns sagen möchte.
Wir werden den Blick von uns selbst weg auf Gott richten.

Gott redet auf viele verschiedene Weisen mit uns.
Christen und Juden aller Zeiten haben da viel erfahren.
Gott redet durch die Bibel, durch die Geschichten,
Psalmen, Gebete, Sprüche und Ermahnungen,
die dort aufgeschrieben sind.
Gott redet auch durch andere Christen, die über ihn sprechen,
oder die uns mit Zuwendung oder Hilfe begegnen.
Gott redet durch Ereingnisse in unserem
und dem Leben anderer Menschen.
Gott redet durch Träume, durch Gedanken,
durch Dinge, die uns immer wieder Drängen und
keine Ruhe lassen.
Gott redet durch unser Gewissen.
Gott redet im Gebet, wenn wir uns auf ihn einlassen,
und mit Geduld Antworten auf unsere Fragen erwarten.

 

Von der Beziehung zu Gott

Wir haben in einer der Stationen
das Gleichnis vom verlorenen Sohn kennengelernt.
Wir haben erfahren, daß Gott den Heimkehrenden
wieder voll in die "Sohnschaft" aufnimmt,
er wird wieder ein Teil der Familie.
Der zurückgekehrte Sohn erhält den Ring des Vaters
als das Zeichen des wiederhergestellten Vertrauens
und als Zeichen der Familienzugehörigkeit.

Mit unserem Ja zu Jesus Christus
vollziehen wir diese Rückkehr zu Gott persönlich nach!
Mit unserem praktischen Vertrauen,
der Veränderung unseres Lebens,
unserer Zuwendung zu Gott
sind wir auf dem Weg in die Arme des Vaters.

Nun entsteht die Frage, ob wir uns hier erst beweisen müssen.
Vielleicht wollen wir, wie dieser Sohn,
zunächst in den Stall, um uns
das Vertrauen des Vaters zu verdienen.
Doch jetzt stellen wir fest,
daß uns Gott schon mit offenen Armen entgegenläuft!
Es ist schon alles vollbracht -
Gott selbst hat unsere Schuld gesühnt
und alles für uns vorbereitet.
Ja es wird sogar ein riesiges Fest gefeiert
und wir bekommen den Ring an den Finger gesteckt:
wir sind geliebte Kinder Gottes,
angenommen - ohne jeden Vorbehalt!

Wenn Sie Gott verstehen und tief kennenlernen wollen,
dann müssen Sie diese vorbehaltlose Annahme Gottes
ganz verinnerlichen und sich von ihr erfassen lassen.
Es ist alles vollbracht.
Sie können das von sich aus nicht erschaffen.
Sie können es nicht erarbeiten oder verdienen.
Sie können sich nur von Gott beschenken lassen!
Sie können das Reich Gottes nur annehmen wie ein Kind!

 

Zeichen der Annahme: die Taufe

Vielleicht fragen Sie sich:
bin ich denn schon bei Gott angekommen?
Wie weit ist dieser Weg?
Vielleicht haben Sie auch schon
dieses Fest beim Vater persönlich erlebt.
Doch nun sind Zweifel aufgekommen über die Beziehung,
und sie fragen sich, ob sie nicht innerlich
immer noch wie bei den Schweinen leben.
Sie fragen sich vielleicht,
ob diese Liebe des Vaters wirklich Ihnen gilt.
Ob das alles denn wahr sein kann.

Solche Fragen und Zweifel sind verständlich.
Zu lange haben wir Menschen in einer Welt gelebt,
welche die Vertrauenswürdigkeit Gottes nicht kennt
und die uns tief geprägt hat.
Diese Prägung wird nicht von jetzt auf gleich ausgelöscht,
wenn wir uns Gott zuwenden.
Gott möchte uns beteiligen an der Veränderung unseres Lebens.
Er möchte, daß wir mit unserer ganzen Persönlichkeit
an der Ausbildung des Vertrauens und seiner Liebe mitwirken!

Um uns zu helfen, das Ja Gottes zu uns zu begreifen,
hat Gott klare und deutliche Zeichen gegeben.
Die christliche Taufe ist ein solches Zeichen,
das nach dem Neuen Testament den Anfang
der wiederhergestellten Beziehung offen sichtbar macht.

Wenn Sie zum Glauben an Jesus Christus finden,
sollten Sie sich taufen lassen,
so wie es Jesus und die Apostel im Neuen Testament anordnen.
Das wird Ihnen Ermutigung und Halt geben,
es macht das Ja Gottes - die Vergebung aller
Schuld durch Jesus Christus - öffentlich.
Es vollzieht das zunächst verborgene Geschehen sichtbar nach.

Nicht wenige Menschen in unserem Land sind als Kinder getauft,
haben aber in ihrem Leben nicht viel von Gott mitbekommen.
Nun entsteht Unsicherheit, wenn Menschen mit diesem Hintergrund
zu Gott und Jesus Christus finden.
Einige können im Nachhinein diese Kindertaufe
als ihre christliche Taufe annehmen.
Andere haben den Wunsch, sich jetzt taufen zu lassen,
und können die Kindertaufe
nicht als Taufe im Sinne des Neuen Testaments sehen.
Wir möchten an dieser Stelle um Verständnis werben
für die jeweils andere Haltung und Einsicht.
Unser Leben als Christen in der Gemeinschaft Gottes
wird sich nicht an diesen Meinungsverschiedenheiten
zu Zeitpunkt und Art der Taufe entscheiden,
sondern - um es in einem bekannten Satz zu sagen -
am Glauben, der durch die Liebe tätig ist.

Seminaraufgabe Station 20:
Haben Sie das Ja Gottes zu sich persönlich begriffen?
Haben Sie dieses tiefe Ja angenommen?
Beschäftigen Sie sich mit der Tauffrage! Lesen Sie in der Bibel einmal nach, was dazu von Jesus und den Aposteln gesagt wird.
Im Anschluss an das X-Tours Onlineseminar besteht die Möglichkeit, das Bibelseminar des Evangeliumsnetzes zu besuchen. In einem Jahr quer durch die Bibel! Schauen Sie mal rein!

Ihre Mitarbeiter vom Evangeliumsnetz


   

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