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Hier finden sie jeden Monat eine neue Geschichte. Manchmal ist sie erfunden und oft auch erlebt. Manchmal zum Nachdenken, häufig zum Schmunzeln.
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Story des Monats Februar 1998 Heiliger Geist Frank war inzwischen Christ geworden. Wie war das geschehen? Eines Tages war ihm klargeworden: im Grunde glaubte er an Jesus. Bei Jesus fühlte er sich zu Hause. Mit jedem Tag wurde dieser Mensch ihm vertrauter - durch die Bibel, mit der er sich immer wieder beschäftigte, durch die Christen, die er über Annette kennengelernt hatte, durch seine Gebete und vor allem auch dadurch, daß er seit einiger Zeit mit wachen Augen die Aussagen von Jesus mit in seinen Alltag nahm. Frank beobachtete seine Umgebung und sich selbst und begann, sich und andere im Licht dieses Jesus zu sehen. In dieser Zeit gab es auch ein Erlebnis, das sich Frank sehr deutlich ins Gedächtnis eingeprägt hatte. Frank hatte sich Gott im Gebet zugewandt, ja er war mit all seinen Wünschen, Gedanken und Gefühlen innerlich auf Gott zugeflogen - und er spürte sehr deutlich, daß er dabei nicht allein blieb. Gott kam ihm mit großer Liebe und in einer wunderschönen unbeschreiblichen Weise persönlich entgegen. Gott stand da vor ihm, bereit, zu ihm einzutreten. Ohne daß Frank mit seinen Ohren irgendein Wort vernahm, hörte er doch Gott zu sich reden. "Frank, darf ich bei dir einziehen? Darf ich zu dir hineinkommen und dich erfüllen?" Dabei wurde Frank schlagartig klar, daß er bisher sein Leben ohne eine verbindliche Gemeinschaft mit Gott geführt hatte. Er war Herr seiner selbst, Gott zwar immer wieder zugewandt, aber doch von ihm getrennt und lebte in einer anderen Welt. "Herr, übernimm die Herrschaft in meinem Leben!" hörte sich Frank zu seiner Verwunderung selbst sagen. Seine eigenen Worte schienen nicht von ihm selbst zu kommen, und doch trafen sie sein tiefstes Inneres und entsprachen dem Verlangen seiner Seele. So öffnete er sich der Herrschaft und Gegenwart Gottes. In den kommenden Wochen durfte Frank erleben, was es mit der Kraft des Heiligen Geistes und der Gegenwart Jesu Christi bis heute auf sich hatte. Bei Frank äußerte sich die Kraft des Geistes zuerst als Einsicht in Gottes Verhalten zu den Menschen. Frank entwickelte täglich wachsend ein Verständnis für Gottes liebendes Werben um jeden einzelnen Menschen - für den Versuch Gottes, freie Menschen in den Bereich seiner Gegenwart zurück zu holen. Und Frank konnte die Kraft des Heiligen Geistes erleben an sich selbst, in seinem eigenen Verhältnis zu anderen Menschen. Er erkannte seinen eigenen Hochmut und seine Ignoranz. Und was noch besser war: er konnte sich selbst damit annehmen. Er mußte sich nicht mehr hassen, nicht mehr seine Unsensibilität verurteilen, mit der er manchmal anderen Menschen, ja sogar geliebten Menschen, begegnete. Und immer wieder durfte er über sich selbst hinauswachsen, durfte den Hochmut und die Ignoranz abstreifen und wie einen alten Mantel fortlegen. Frank erfuhr so nach und nach die Heilung seiner eigenen verletzten Persönlichkeit. Roland Potthast für das |
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