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Hier finden sie jeden Monat eine neue Geschichte. Manchmal ist sie erfunden und oft auch erlebt. Manchmal zum Nachdenken, häufig zum Schmunzeln.
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Story des Monats September 1998 Hilfe von oben "Hallo! Schön, daß du zu hause bist. Kannst Du mir etwas helfen?", begrüßte er Mario, der sofort nachfragte, wobei er ihm helfen könne. "Du kennst doch Kai? Er ist wirklich in Schwierigkeiten. Seit einem Jahr opfert er seine ganze Freizeit für eine Weiterbildung, damit er einen besseren Job bekommt. Drei Abende pro Woche und manchmal sogar noch der ganze Samstag - so geht es seitdem er die Schule angefangen hat. Und das neben seiner normalen Arbeit, die sowieso schon anstrengend ist. Ein großes Opfer, wenn man bedenkt, daß er Frau und Kind kaum noch zu Gesicht bekommt. Zudem hat er auch einiges an Geld in diese Ausbildung investiert." "Und jetzt steht plötzlich alles auf dem Spiel. Gestern habe ich mit ihm telefoniert und er hat mir erzählt, daß er mit einem Virus infiziert worden ist. Beide Augen sind dadurch entzündet und vollkommen zugeschwollen. Er war vor zwei Tagen beim Arzt, der ihm gesagt hat, daß es noch schlimmer würde und er nichts dagegen tun könne. Dieser Virus sei in den letzten Jahren immer häufiger aufgetreten und immer aggressiver geworden. Bis zu einer Besserung der Symptome werde es mindestens noch fünf bis sechs Wochen dauern." "Das hört sich gar nicht gut an. Aber, was kann ich dabei helfen und warum rufst du mich extra deshalb an?", fragte Mario. "Es kommt noch schlimmer.", fuhr er fort, "Nächste Woche ist Kai‘s Abschlußprüfung! Und er kann nichts sehen, nichts lernen und kann vor Schmerzen nachts nicht schlafen. Wie soll er das schaffen? Ich habe dich angerufen, weil mich das so bewegt und ich denke, daß wir für Kai beten sollten. Machst Du mit?" "Natürlich!", kam es durch die Leitung vom anderen Ende und er erzählte weiter, "Ich werde nachher zu ihm fahren und für ihn beten. Ich glaube, daß Gott Kai nicht hängen lassen wird. Vielen Dank, daß Du auch für ihn betest." Nach 45 Minuten Autofahrt kam er bei Kai an. Kai öffnete die Tür. Sein geschwollenes Gesicht lies ihn aussehen wie ein Monster. Nicht nur Kai’s Gesichtsausdruck erinnerte an eine Geisterbahn, sondern auch die Tatsache, daß die ganze Wohnung verdunkelt war. Zuerst erzählte Kai wie es um sein Befinden stand und dann beteten sie und baten Gott um Heilung, damit Kai seine Prüfung machen konnte. Für Kai war schon alleine die Anteilnahme ein schönes Gefühl. Aber an diesem Abend war Gott anwesend. Und das gab beiden eine große Hoffnung auf eine Genesung Kai’s. Auch die folgenden Tage bis zu dem Tag der Prüfung beteten sie alle für Kai. Voller Erwartung riefen sie Kai am Abend des Prüfungstages an, um zu erfahren, ob Gott ihr Gebet erhört hatte. Nach 10 mal klingeln hatte immer noch keiner abgenommen. Tut – tut – tut. "Mann! Wieso geht denn keiner ran?". Doch dann, endlich, endlich ging Kai an das Telefon und meldete sich, "Hallo?". "Hallo Kai, UND ... ? Warst du heute bei der Prüfung? Hat es geklappt? Wie geht es Dir?", bestürmten sie ihn mit Fragen. "Stellt euch vor", antwortete er, "ich konnte die Prüfung machen und es alles prima geklappt! Das habe ich Gott zu verdanken!". Danach bedankte er sich bei seinen Freunden und zusammen dankten sie Gott, daß er ihre Gebete erhört hatte. Diese Geschichte basiert auf wahren Tatsachen. Alexander Röhm für das |
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