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Weltmission


Was Weltmission ist und wieso sie auch heute wichtig ist, besprechen wir in diesem Bereich des Evangeliumsnetzes. Dieser Bereich wurde von Dr. Andreas Bartels, Campus für Christus, gestaltet.


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Der Islam





Als Gründungsjahr des Islam gilt das Jahr 622 nach Christus, als Mohammed mit seinen Getreuen (den ersten Moslems) von Mekka nach Medina floh und dort den ersten islamischen Staat gründete.

Das Wort Islam steht für "Unterwerfung, Ergebung" unter Gottes Willen. Die Anhängerdes Islam nennen sich Moslems (nicht Mohammedaner!), das heißtsoviel, wie "einer, der sich unterworfen hat".

 

Der Islam gründet sichauf die Offenbarungen, die Mohammed vom Engel Gabriel empfangenhat. Diese Offenbarungen wurden überliefert und gesammelt und bildendie Grundlage zu den Suren (Kapiteln) des heiligen Buches imIslam, des Quran und zu den überlieferten Traditionen,den Hadithen.

 

Der Qur'an (Koran)ist nur arabisch authentisch und unübersetzbar. Kein Moslem würde sich anmaßen, den Qur'an übersetzen zu können, da er ja Gottes wörtliche Offenbarung ist. Daher benötigen Moslems, insbesondere wenn sie gar kein Arabisch verstehen, die mehr überden Qur'an lernen wollen auch oft Qur'anlehrer, die ihnen den Qur'an dannauslegen.

 

Der Islam ist einetypische Gesetzesreligion. Man geht davon aus, daßam Ende des Lebens die guten und die bösen Taten gegeneinander aufgewogenwerden. Allerdings gibt es auch für sehr gute Moslems keine Gewißheit,daß ihre guten Taten reichen, damit sie ins Paradies eingehen können.Da Allah (Der Name für Gott im Islam) für sie absolutallmächtig ist, schließt das ein, daß er völligfrei entscheiden kann, wen er am Ende annimmt und wen nicht. Er ist dabeian nichts gebunden, nicht einmal an sein eigenes Wort - sonst wäreer ja nicht all-mächtig.


Wo ist der Islam verbreitet?



Etwa 1.2 Milliarde Moslems leben momentan auf dieser Erde. Viele von Ihnen kennen Jesus nur aus dem Quran, wo er als Prophet beschrieben steht. Die folgende Grafik veranschaulicht die hauptsächliche globale Verteilung der Moslems (die Farbe zeigt an, wie hoch der Anteil der Moslems an der Gesamtbevölkerung des Landes ist).




 

Der Islam besteht unter anderem aus 5 Säulen, die von jedem Moslem streng einzuhalten sind:


  1. Das Glaubensbekenntnis(Shahada): Es gibt keinen Gott außer Gott und Muhammad ist sein Prophet. Dieses Bekenntnis muß auf Arabisch gesprochen werden, auch wenn der Gläubige selbst kein Arabisch versteht.
  2. Das 5-malige täglicheGebet (Salat) in Richtung Mekka. Dazu müssen bestimmte Waschungen eingehalten werden und das Gebet richtet sich nach festen Vorschriften. Die Rezitierung der ertsen Sure, der Fatiha, ist dabei fester Bestandteil.
  3. Die Almosensteuer (Zakat)(2.5-10% von allem Reichtum). Die Almosen sollten den Armen zur Verfügung stehen.
  4. Das Fasten im Monat Ramadan (Saum,Ramasan), täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.Nach Sonnenuntergang wird dann regelmäßig gefeiert, so dass die Hausfrauen lange Zeit am Tag mit der Vorbereitung des Essens zu tun haben.
  5. Die Pilgerreise nach Mekka(Hadj,Hajj), wenn man sie sich leisten kann und gesund ist.
Wichtig für Mohammed war weiterhin der Glaube an das jüngste Gericht und an die Engel.

Probleme in der Mission unter Moslems



Auf 1 Million Moslems kommen heutzutage etwa 2 Missionare. Das ist sehr wenig, wenn man bedenkt, daß es unter anderen Religonen etwa 10 bis 20 mal mehr sind. Das liegt zum Teil daran, daß die Christen oft die Moslems gar nicht im Blick haben, zum anderen Teil aber auch daran, daß es oft besonders schwierig oder auch bei Strafe verboten ist, in moslemischen Ländern aktive Missionsarbeit zu tun.

 

Außerdem ist es Moslems per Gesetz verboten "ihre Religion zu ändern".

 

Andererseits spricht der Prophet selbst davon, dass es "keinen Zwang in der Religion" gebe. Das Bild ist nicht sehr einheitlich.

 

Leider prägen sich uns die Bilder von blutigen Christenverfolgungen in islamischen Ländern und die Aktivitäten von islamischen Extremisten viel mehr ein, als beispielsweise die geradezu sprichwörtliche Gastfreundschaft von vielen Muslimen.

 

An dieser Stelle möchten wir Dich auf die Gebetsinitiative 30 Tage Gebet für die Muslimische Welt hinweisen und Dich ermutigen für die Muslime zu beten.

 

Möchtest Du einen Minikurs Islam mitmachen - bitte hier klicken.

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Und hier findest Du einige interessante Artikel von der deutschen Islam-Expertin Dr. Christine Schirrmacher.

 

Hier sind einige Links zu Organisationen, die teilweise auch unter Moslems arbeiten.

 

Und hier kannst Du die (englisch und arabische) Site von The-good-way besuchen, die sich mit dem christlichen und moslemischen Glauben in einer gewissen Auseinandersetzung befaßt. Sie ist auch sehr gut geeignet, um mit moslemischen Freunden einmal darüber ins Gespräch zu kommen. Eine Fundgrube! Auch eine englische Seite ist die von Light-of-life : Sie will helfen, den Islam von einem christlichen Standpunkt aus verstehen.



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