zur Hauptseite
zur Hauptseite HauptseiteSitemapImpressum
Evangelium.de > lesen & informieren > Bibelseminar >


Das Bibelseminar wurde im Evangeliumsnetz im Laufe mehrerer Jahre aktiver Auseinandersetzung mit Besuchern und Teilnehmern der Foren entwickelt.

 

  Von großem Glauben (Matthäus 15, 21-28) next up previous contents
Nächste Seite: Seid aller anderen Diener! Aufwärts: Die letzte Reihe ... Vorherige Seite: Für Eilige: von der   Inhalt

Von großem Glauben (Matthäus 15, 21-28)

''Und Jesus zog sich zurück in die Gegend von Tyros und Sidon. Und eine kanaanäische Frau kam zu Jesus aus dem Gebiet. Und sie sprach ihn an: Ach, Herr, du lange versprochener Sohn von Gottes Diener David! Erbarme dich meiner Tochter, sie leidet sehr unter einer unbekannten Krankheit. Aber Jesus sprach kein Wort mit ihr. Und seine Jünger kamen zu ihm und baten ihn: laß sie gehen! Denn sie schreit uns nach. Er aber sagte zu ihnen: ihr wißt, daß mein Auftrag ist, zum Volk Israel zu gehen und die Menschen zu Gott zu bringen, die verloren sind, nicht mehr! Die Frau aber kam und warf sich vor ihm auf den Boden und sprach: Hilf mir! Er aber sagte zu ihr: es ist nicht in Ordnung, wenn ein Vater seinen Kindern das Essen vom Teller nimmt, um es den Haustieren zu füttern. Sie sagte: Herr, du hast recht. Und doch fressen die Haustiere das, was die Kinder fallen gelassen und ausgespuckt haben. Da antwortete Jesus und sagte zu ihr: Dein Glaube ist groß! Es soll so geschehen, wie wie du es willst. Und ihre Tochter wurde gesund zu dieser Stunde.'' (Matthäus 15, 21ff)


Die Geschichte von Matthäus 15 möchte uns einiges klarmachen über das Leben, über den Glauben und über die Bedeutung der letzten Reihe!


1. Das Leben. Das Leben fängt dort an, wo wir vor Gott zum Bittsteller werden. Für uns hat dieses Wort Bittsteller heute einen eher negativen Klang - doch so ist das nicht gemeint. An anderer Stelle wird von der ''Kindschaft'' geredet. Solche Kinder Gottes sind Menschen, die Gott in seiner Größe erkennen und die um sich selbst wissen. Jesus sagt selbst: ''Wenn ihr nicht wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Reich Gottes gelangen.'' Darum gehen sie zu dem, der allein das Leben ist, zu Jesus Christus. Die Frau in unserem Gleichnis ist ein solcher Mensch. Sie erkennt das Leben: Jesus, den verheißenen Sohn des Davids.


2. Der freundschaftliche Glaube. Die Frau hat diesen freundschaftlichen Glauben, den wir im ersten Teilabschnitt geschildert haben. Sie vertraut fest darauf, daß Gott sie nicht leer ausgehen läßt, daß sie sich auf Jesus verlassen kann. Sie vertraut darauf, obwohl dies nicht durch Recht oder Ansprüche abgedeckt ist. Das ist Freundschaft. Das ist der freundschaftliche Glaube, den Jesus bei uns sucht.


3. Die letzte Reihe: von großem Glauben. Die Frau stellt sich selbst in die letzte Reihe. Sie erkennt und sagt klar, daß andere zuerst kommen! Sie drängt sich nicht nach vorne, um die anderen auszustechen. Aber doch vertraut sie darauf, daß bei Gott die letzte Reihe einen überwältigenden und machtvollen Reichtum bedeutet, der für sie vollauf genug ist. Das ist großer Glaube, der nach Gottes Herzen ist.


next up previous contents
Nächste Seite: Seid aller anderen Diener! Aufwärts: Die letzte Reihe ... Vorherige Seite: Für Eilige: von der   Inhalt
2004-08-13

Evangeliumsnetz Home | Neu&Aktuell | Lesen&Informieren | Mitreden&Diskutieren | Dienste&Verzeichnisse | Kontakt&Kennenlernen
anker.com | hilfswerke.de | auftanken.de | schrei.de | biblechat.de | gebetsanliegen.de | jugendcenter.de

  © Evangeliumsnetz e.V., Deutschland