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Das Bibelseminar wurde im Evangeliumsnetz im Laufe mehrerer Jahre aktiver Auseinandersetzung mit Besuchern und Teilnehmern der Foren entwickelt.
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Nächste Seite: Ein Lied über Ende Aufwärts: Manches Ende ist ein Vorherige Seite: Die Ereignisse und ihre Inhalt Ist Jesus auferstanden?Wir müssen uns die Frage stellen, was es denn auf sich hat mit der Auferstehung Jesu. Wie war es damals? Was ist geschehen? Was können wir heute darüber sagen? Viele Theologen und Wissenschaftler haben sich schon weitreichende Gedanken über diese Auferstehung gemacht. Sie wurde bekannt ebenso wie geleugnet. Sie wurde in das Reich der Fabeln verwiesen. Sie wurde zerlegt und mit Argumenten für unmöglich erklärt, die den Anspruch erheben, ''wissenschaftlich'' zu sein. Andere halten die Einwände der Kritiker nicht für stichhaltig und sehen die Auferstehung Jesu als eines der bestbelegten Ereignisse des Altertums. Es geht hoch her im Zusammenhang mit der Auferstehung. Bis heute erscheinen in führenden Magazinen Deutschlands alljährlich Artikel über den ''toten Jesus''. Für eine Schlagzeile zur Weihnachtszeit ist dieser Jesus gerade gut. So kann man auf die traditionelle Kirche dreinschlagen und alle jene dem Spott aussetzen, welche sich zum auferstandenen Jesus stellen. Darum direkt gefragt: lebt Jesus? Lebt er nicht nur in unseren Gedanken, in unserer Erinnerung? Lebt er ''wirklich'' - in dieser neuen Wirklichkeit, dieser neuen Schöpfung, in die uns die neutestamentlichen Texte mit hineinnehmen wollen? Lebt er mehr als in der Art und Weise, uns durch sein kurzes Leben bis heute zu beeinflussen? Lebt er? Kann man ihn ansprechen und antwortet er uns auch heute mit seiner Macht und seinen Möglichkeiten? Ich persönlich bin überzeugt davon, daß Jesus lebt. Er ist weit lebendiger, als wir Menschen es in dieser Welt jemals sein können. Er lebt in voller Einheit mit Gott, dem Schöpfer. Er lebt, hört uns, ist kurz und knapp der Herr, jener Herr, als den ihn das neue Testament bezeichnet. Ich habe keinen Beweis im naturwissenschaftlichen Sinne für sein Leben. Ich kann ihnen vielleicht einige seiner Fußstapfen zeigen, aber man kann sich beliebig lange darum streiten, ob es denn nun SEINE Fußstapfen sind, oder alles nur ein merkwürdiger Zufall. Wir Menschen sind kaum in der Lage, die Ereignisse in unserem Leben und unserer Welt in ihrer Gesamtheit zu beurteilen und einzuordnen. Ich habe den heiligen Geist Gottes, den Geist Jesu, in tausenden von Erlebnissen und Zusammenhängen erfahren. Er ist mir eine unzweifelbare Realität, genauso wie die Mächte, die Gott entgegenstehen. Ich lebe als Teil der geistigen Welt - und hier kann ich nicht zweifeln an den Grundaussagen des alten und neuen Testaments, weil sie mir tägliche Realität sind so wie das Fahrrad, mit dem ich morgens ins Institut fahre. Ich bin Skeptiker genug, kritischer Rationalist genug, um meine eigenen Konzepte und Aussagen immer wieder über Bord zu werfen, um immer wieder nachzuhaken und Gott besser zu verstehen, um immer wieder die Möglichkeit zuzulassen, daß ich schief gewickelt bin, daß mein Glaube oder meine Überzeugungen in der ein oder anderen Sache oder als Ganzes falsch sind. Ich bin Mathematiker und als solcher arbeite ich täglich mit Voraussetzungen meiner Argumente. Ich weiß, daß die Voraussetzungen den Ausgang einer Argumentation bestimmen. Wer mit atheistischen Voraussetzungen die Auferstehungsberichte liest muß sich nicht wundern, wenn er sie als unhaltbar ''entlarft''. Er hat ja schon sein Resultat in seine Argumentation hineingesteckt, bevor er oder sie begonnen hat. Ich bin Informatiker und ich weiß um die Schwierigkeit von Sprache, die Probleme der Modellierung von Ereignissen und Zusammenhängen mit Hilfe von Worten, formalen oder natürlichen Sprachen. Die Begegnung mit dem Auferstandenen, der durch Wände geht, der in seiner Gestalt nur in lichten Augenblicken von den Jüngern erkannt wird, der seine Narben noch hat und doch so anders aussieht - all das scheint mir im Grenzbereich unseres Lebens, im Grenzbereich dessen, was wir überhaupt beschreiben, geschweige denn denken und beurteilen können. Doch bei all den Schwierigkeiten bin ich in meinem Leben zu der einen Schlußfolgerung gekommen: die tiefliegende und konkrete Realität von Tod und Auferstehung Jesu ist der feste Punkt, mit dem ein Mensch die Welt aus den Angeln heben kann. Tun Sie sich etwas Gutes und lassen Sie sich darauf ein: Jesus lebt!
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