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Das Bibelseminar wurde im Evangeliumsnetz im Laufe mehrerer Jahre aktiver Auseinandersetzung mit Besuchern und Teilnehmern der Foren entwickelt.
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Nächste Seite: Gottes fürchterliche Strafe - Aufwärts: Die Währungsreform ... - Vorherige Seite: Für Eilige: Die Währungsreform Inhalt Blick in eine neue Schöpfung (Jes. 65+66)Wir wollen uns zunächst auf diejenigen Teile der beiden Kapitel 65 und 66 beschränken, in denen Gott uns seine neue Schöpfung hineinblicken läßt. Es heiß dort: ''Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten. Zu einem Volk, das meinen Namen nicht anrief, sagte ich: Hier bin ich!'' (Jesaja 65,1) Aus der Retrospektive des neuen Testamentes ist dies eine Prophezeihung Gottes, die mit der Mission Jesu an seine Apostel und Nachfolger, alle Menschen zu Jüngern zu machen, seine unmittelbare Erfüllung gefunden hat. Die vielen Völker der ''United Nations'' sind aufgerufen, Gott zu hören und ihm zu folgen. Und ab dem Vers 16 dreht Gott so richtig auf: ''Wer sich segnen wird auf Erden, der wird sich im Namen des wahrhaftigen Gottes segnen, und wer schwören wird auf Erden, der wird bei dem wahrhaftigen Gott schwören. Denn die früheren Ängste sind vergessen und vor meinen Augen verschwunden.'' ''Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, daß man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird. Freut euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich will Jerusalem zur Wonne machen und sein Volk zur Freude.[...]'' (Jes.65,16-18) Und in den nun folgenden Versen beschreibt Gott konkret und in sehr menschlichen Worten, wie die neue Welt aussehen wird. Leid und menschlicher Streit sind vergangen. Arbeit bekommt gerechten Lohn. Gott ist nah und lebt mit den Menschen: ''Und es soll geschehen: ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören. Wolf und Schaf sollen beieinander weiden; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, aber die Schlange muß noch Erde fressen. Sie werden weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der Herr.'' (Jes. 65, 24+25) Die umfassende Vision des Friedens, die hier in Kapitel 65 ähnlich wie schon im elften Kapitel des Jesaja Buches offengelegt wird, kann keinen Menschen kalt lassen. Doch wird sie das Leben verändern? Tun wir diese Bilder als unrealistische Wunschvorstellungen ab, oder lassen wir uns von ihnen auf Gott hin leiten und zum Leben helfen? Gottes weitere Worte über seine neue Schöpfung nehmen die Form einer sich verausgabenden Liebeserklärung an: ''Denn so spricht der Herr: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Ihre Kinder sollen auf dem Arme getragen werden und auf den Knien wird man sie liebkosen. Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja ihr sollt an Jerusalem getröstet werden.'' (Jes. 66, 12+13) Wir müssen klar sehen und zugestehen, daß diese neue Welt Gottes noch keine Realität ist in dieser Welt. Trotz aller Errungenschaften moderner Staatswesen (die ja auch stark durch das römische Recht und Staatswesen geprägt wurden) sind wir weit entfernt von dem Frieden, den Jesaja uns vor Augen malt. Die Worte Gottes, die Jesaja hier überliefert, gehen weit über die Welt hinaus, so wie wir sie kennen. Wie könnten wir uns die Realisierung dieser neuen Erde vorstellen? Im Laufe der 2000 Jahre haben Menschen in unterschiedlichsten Bilder einen Zugang zu dieser neuen Welt gesucht. Wird inmitten unserer physikalischen Welt der Mensch so sehr verändert, daß er ''neu'' ist? Wird die Welt zugrunde gehen und es gibt im physikalischen Sinne ein neues Universum, eine neue Erde ...? Wir wollen und können hier keine Antwort auf diese weitreichenden Fragen geben. Sie dürfen diese Fragen gerne in den Foren des Evangeliumsnetzes bereden und weiter erforschen. Uns ist wichtig, wie sehr Gott den Zugang zu uns Menschen auch durch diese Visionen und Bilder seiner neuen Schöpfung sucht. Er möchte unser Herz erreichen und unsere Persönlichkeit auf ihn hin verändern und erneuern. Wir dürfen auf diese Einladung Gottes täglich neu antworten und uns von Gottes Geist darin leiten lassen.
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