zur Hauptseite
zur Hauptseite ###PrintVersionText###HauptseiteSitemapImpressum
Evangelium.de > lesen & informieren > Weltmission > Was ist Mission? > Was ist Mission im Sinne Jesu? >


Weltmission


Was Weltmission ist und wieso sie auch heute wichtig ist, besprechen wir in diesem Bereich des Evangeliumsnetzes. Dieser Bereich wurde von Dr. Andreas Bartels, Campus für Christus, gestaltet.


Übersicht Weltmission
->Was ist Mission?
 ->Was ist Mission im Sinne Jesu?
   Brauchen wir heute noch Mission?
   Wer "macht" Mission?
   Wo beginnt eigentlich Mission?
   Wie kann ich persönlich denn dabei mitmachen?
   Wo kann ich weitere Informationen bekommen?
   Wo werden noch Missionare gebraucht?
   Regionen der Erde und ihre Religionen
   Ich will mehr wissen über die Welt und die Mission
  Missionsländer
  Religionen
  Missionswerke
  Leitfaden Weltmission

Was ist Mission im Sinne Jesu?




Mission [lateinisch, missio = "ich sende"] gründet sich unter anderem auf dem Auftrag, den Jesus Christus seinen Jüngern gab, seine gute Nachricht auszubreiten. Er sagte:


"Geht in die ganze Welt und sorgt dafür, daß alle Volksstämme zu Menschen werden, die mir folgen. Tauft sie und bringt ihnen bei, sich an das zu halten, was ich euch beigebracht habe... (Matthäus 28,19-20)


Mission lässt sich aber auch ohne den o.g. Missionsbefehl Jesu begründen - nämlich auf der Sendung Jesu selbst. Wenn Jesus vom Vater in die Welt gesandt ist, dann ist konsequente Nachfolge Jesu ebenfalls Sendung in die Welt. Diese Sendung hat ihren Grund in Gottes Liebe zu den Verlorenen (Joh.3,16).

 

Damit ist Mission im Wesen Gottes begründet und nicht nur in einem isolierten Befehl.

 

Der Missionsbefehl hat als geniale Formulierung dennoch seine herausragende Bedeutung.


Mission ist die Bemühungdarum, Menschen die Botschaft von Jesus Christus (das Evangelium= griechisch, "gute Nachricht") weiterzugeben, die diese noch nicht kennen. Das Ziel der Mission ist, dass diese Menschen eine freiwillige Entscheidung für (oder auch gegen) ein Leben mit Jesus treffen.

 

Der Wunsch jeden Missionars ist natürlich, dass viele Menschen die Entscheidung für Jesus treffen, was bedeutet, daß der Missionar diese Menschen im ewigen Leben als Freunde wiedertreffen wird. Die Freude auf das Wiedersehen mit solchen Menschen kann eine sehr große Motivation sein, auch nach Rückschlägen und trotz Schwierigkeiten weiter zu machen.

 

 


 

Was ist Mission im Sinne Jesu nicht ?




Richtig verstandene christliche Mission ist niemals Kulturimperialismus.

 

Wirkliche Mission lässt sich gerade auf die fremde Kultur ein (Paulus, der erste Langzeitmissionar im Mittelmeerraum drückte das so aus, daß er "für die Juden selbst ein Jude" wurde, für die Griechen ein Grieche, für jeden alles, damit er sie für das Evangelium gewinnen konnte. Ein guter Missionar wird also die Kultur seines Gastlandes achten und respektieren und versuchen, den Menschen unter denen er lebt die christliche Botschaft auf eine Weise zu vermitteln, die sie in ihrer Sprache und Kultur verstehen können. Leider hat die Missionsgeschichte gezeigt, dass Mission über Jahrzehnte hinweg oft starke Anzeichen von Kulturimperialismus zeigte. Dies liegt jedoch an der Unzulänglichkeit der Menschen, die den Auftrag der Mission ausführen wollten - und nicht im Auftrag Jesu Christi selbst.


Christliche Mission ist auch nicht Intoleranz.

 

Es geht dabei immer umeine freiwillige Entscheidung, es darf keine Nachteile für anderdenkende oder andersgläubige geben, z.B. werden echte Christen, die in derEntwicklungshilfe arbeiten jedem helfen, egal, ob er sich zu Jesus bekennt, zu Mohammed, Buddah oder zu niemandem. Wer jedoch seinen Nächsten liebt, der wird ihm davon weitersagen, wie er für die Ewigkeit gerettet sein kann.


Christliche Mission hat auch nichts mit einem mittelalterlichen Kreuzzug zu tun.

 

Jesus hat nie die gewaltsameAusbreitung seiner Botschaft vertreten sonders sich ganz stark fürdie absolut gewaltfreie Verkündigung des Evangeliums ausgesprochen. Im Gegenteil: Er sagte seinen Leuten schon die bekannten Christenverfolgungen voraus, in denen die Christen Gewalt litten, die seine Lehre verbreiteten. Insofern waren die Kreuzzüge ein völliger Widerspruch zur Lehre Jesu. Sie werden auch nicht dadurch gerechtfertigt, daß die gewaltsame Ausbreitung der Religion im Islam, im sog. heiligen Krieg durchaus üblichist und mit den koranischen Schriften in Übereinstimmung gebracht werden kann.


Schließlich ist christliche Mision auch nicht Inquisition.

 

Diese brutale Verfolgung Andersdenkender und Andersgläubiger hat die Kirche viele Jahrhunderte

lang im Widerspruch zur Bibel praktiziert. Dabei ging es um die Erhaltung der alleinigen Macht Roms und in keiner Weise um Nachfolge Jesu. In der schon genannten Freiwilligkeit der Entscheidung steht jeder selbst vor Gott - da kann keine Kirche für mich stehen. Und Gott richtet auch selbst - auch das ist nicht die Aufgabe irgendeiner Kirche.

 



Evangeliumsnetz Home | Neu&Aktuell | Lesen&Informieren | Mitreden&Diskutieren | Dienste&Verzeichnisse | Kontakt&Kennenlernen
anker.com | hilfswerke.de | auftanken.de | schrei.de | biblechat.de | gebetsanliegen.de | jugendcenter.de

  © Evangeliumsnetz e.V., Deutschland