zur Hauptseite
zur Hauptseite ###PrintVersionText###HauptseiteSitemapImpressum
Evangelium.de > lesen & informieren > X-Tours > 10 Dinge, die uns von Gott wegziehen können (Teil B) >


Das X-Tours Seminar behandelt grundlegende Fragen des christlichen Glaubens in 26 Abschnitten.


Übersicht X-Tours
  Aufbruch zum Land des Glaubens
  Vom Reisegepäck
  Von einer ermutigenden Zusage
  Faszinierendes Leben - von Gottes Gegenwart
  Was jeder will: Sinn und Erfüllung
  Über den Unterschied von Denken, Vermuten und Glauben.
  Glauben und Wissen
  Innere Verletzungen
  Schritte zur inneren Heilung
  Gebet um innere Heilung
  Von Mauern des Mißtrauens ...
  Warum moralisches Handeln keinen Christen macht
  Mißtrauen - Maßlosigkeit - Einsamkeit ... vom Zorn Gottes
  Umkehr - Überraschung - Ehrlichkeit - Freude
  Der Mensch sucht Gott: die Religionen
  Gott sucht den Menschen: Jesus Christus
  Die Lösung der Schuldfrage
  Auferstehung - Gottes Macht und Gegenwart
  Schritte zu Gott
  Gespräch, Beziehung und die Taufe als Zeichen der Annahme
  Hineinwachsen in die christliche Gemeinschaft
  Über den eigenen Glauben nachdenken
  10 Dinge, die uns von Gott wegziehen können (Teil A)
->10 Dinge, die uns von Gott wegziehen können (Teil B)
  Vorbilder des Glaubens
  Die tiefe Liebe Gottes
 




10 Dinge, die uns von
Gott wegziehen können (Teil B)

Unser christlicher Glaube
lebt nicht im freien Feld,
oder im substanzlosen Raum.
Wir sind mitten in diese Welt gestellt -
und es gehört zu dieser Welt,
daß der Glaube angefochten wird,
daß wir von Gott weggezogen werden.

Durch 10 typische Anfechtungen lernen wir ein wenig davon,
was unsere Beziehung zu Gott stören
oder sogar ganz zerstören kann.

Sechste Anfechtung: Angst vor Spott, Verachtung oder Nachteilen. Wie kann ich meinen Weg gehen, wenn Sie mich für einen religiösen Spinner halten? Was gilt schon ein treuer Glaube in meinem Job, in meiner Familie, in meinem Freundeskreis? Wie kann ich allein gegen alle anderen aushalten?

"Wie, du glaubst diesen Mist doch nicht etwa?"

Haben Sie schon einmal diesen Satz gehört,
den jemand zu Ihrem Glauben gesprochen hat?

Anders gefragt:
Haben Sie den Mut, zu einem anderen Menschen zu stehen,
auch wenn er angegriffen wird,
wenn man über ihn herzieht,
und wenn sie ihn gerade überhaupt nicht verstehen?

Der Glaube an den Sohn Gottes Jesus Christus
braucht den Mut, zu diesem Jesus zu stehen,
auch wenn man damit nicht auf Zustimmung,
sondern auf Spott und Ablehnung stößt.

Diese Anfechtung berührt ein Grundgesetz der Liebe,
das ist die Solidarität.
Ohne Solidarität und Vertrauen
ist ein Zusammenleben auf Dauer nicht möglich.
Darum kettet Jesus das Leben im Reich Gottes
an das Bekenntnis zum Sohn Gottes,
zu ihm, zu Jesus Christus.

Siebte Anfechtung: Sexualität und die Liebe. Ich liebe doch diese Frau, diesen Mann. Diese Liebe frißt mich auf, sie ist eine unbezwingbare Macht. Ich habe doch auch meine Bedürfnisse, ohne die ich nicht leben kann. Was sollte gegen diese Liebe sprechen - ist denn nicht Gott die Liebe? Ohne ausgelebte Sexualität kann ich nicht leben.

Es muß uns zunächst widersinnig erscheinen,
daß auch die Liebe uns zu Versuchung
wider die Liebe werden kann.

Haben Sie Gottes Liebe kennengelernt?

Wir haben selbst die Liebe verdreht,
weil wir das Verlangen,
und die körperlichen Bedürfnisse
mit Liebe gleichsetzen.

Was uns Gott zur Freude gegeben hat:
unseren Körper mit all seiner Schönheit,
unsere Zärtlichkeit,
die einfühlsamen Berührungen,
die Faszination von Mann und Frau,
die Spannung und das Sich-Entgegenfiebern einer jungen Liebe,
das Bekenntnis und Vertrauen zueinander,
körperliche Vereinigung und
ein volles Ja zueinander
mit Leib und Seele ...

... wir haben es verdreht,
haben die Liebe so in den Mittelpunkt gerückt,
daß sie ihre Freiheit eingebüßt hat,
und die Verbindung zu dem
in dem alle Liebe ihren Ursprung hat,
zum Ersten und Letzten,
der Quelle aller Dinge.

So kann uns die menschliche Liebe zur Versuchung werden,
wenn sie uns von der Liebe Gottes entfernt,
von seiner heiligen Liebe,
stark wie der Tod,
treu und ohne jedes Falsch,
geduldig, gütig und verständig,
kraftvoll und voller Leben,
und jeden Tag neu aus Seinem unerschöpflichem Grund.

Achte Anfechtung: Wunderbare Welt in Musik, Kunst, Wissenschaft und Technik. Der Kenner geht auf in einer machtvollen Sinfonie von Brahms, der vollendeten Stimmführung von Bach, der abstrakten Logik moderner klassischer Werke ... sie sind so wunderbar wie diese Welt, so herrlich, schön, meinen Sinn und Verstand ganz einnehmend ... dort ist das Leben!

"Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde",
so heißt es im ersten Satz der Bibel.
Und dann heißt es weiter:
"Und siehe, es war sehr gut!"

Als Gott die Welt schuf
hat er etwas von seiner Schönheit
in alle seine Werke hineingelegt.
So wie der Geist des Künstlers
sich widerspiegelt in seinen Werken,
so spiegelt sich Gottes Herrlichkeit
in der Faszination seiner Schöpfung!

Und gerade durch ihre Schönheit
kann uns die Schöpfung zur Anfechtung werden.
Schiebt sich diese Schönheit
zwischen uns und Gott,
nimmt diese Schönheit
uns ganz ein -
wird sie zum Ziel und Inhalt unseres Lebens?

Die Schöpfung darf nie die Rolle des Schöpfers einnehmen,
und wenn dieser Schöpfer
das Demütigste aller Wesen wäre,
der Liebevollste,
Hilfsbereiteste,
Reinste und Heiligste ...

Die Schöpfung soll uns zum Wegweiser werden,
den Heiligen zu erkennen,
der sie geschaffen hat,
und der sie erhält!

Neunte Anfechtung: Materielle oder immaterielle persönliche Ziele. Das Leben ist faszinierend. Ja, es ist einfach schön, soviel Geld zu haben. Endlich kann ich meine Träume erfüllen, so lange habe ich gewartet. Warum sollte ich darauf verzichten? Nein, ich will diese Möglichkeiten genießen!

"Ihr könnt nicht Gott dienen", sagt Jesus
und dem Mammon.
Nein, so geht es nicht.

Jeden Tag treffen wir Menschen Entscheidungen
über die Dinge, die uns wichtig sind.
Auch wenn wir es vielleicht nicht wollen -
diesen Entscheidungen kann niemand entgehen.

"Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!"
sagt Jesus.

Was ist es, das unsere Entscheidungen leitet?
Was ist es, das uns prägt am Morgen und am Abend?

Wir können uns davon leiten lassen,
mehr zu haben an materiellen
oder mehr an immateriellen Gütern.
Stark ist die Anziehungskraft,
welche die Dinge auf uns ausüben.
Gott ist so fern.

Wir können uns leiten lassen
von der Ausrichtung auf unsere eigene Person,
auf unsere Bedürfnisse,
auf die Notwendigkeiten dieser Welt.
So werden wir Gott verpassen!

Darum sagt Jesus klar,
worum es geht.
Nein, wir können nicht
Gott dienen,
und gleichzeitig dem Geld,
dem Ruhm, der Macht, der Sicherheit,
und uns selbst.

Zehnte Anfechtung: Enttäuschung durch andere Christen. Sie sind auch nicht besser als andere. Sie sind noch viel schlimmer als andere. Andere wissen nicht um die Wahrheit, und sind doch freundlich. Christen aber verletzen, obwohl sie doch Christus kennen sollten. Wie kann man da an Christus glauben?

Der Glaube an Jesus Christus,
ist nur möglich in der Gemeinschaft von Christen.
Glaube braucht
die Gemeinschaft von Glaubenden,
von Menschen, die Ihm vertrauen.

Die Gemeinschaft von Christen lebt in einer Spannung,
die jedem begegnen wird,
der sich auf den Glauben einläßt:

Die dem Heiligen hingegeben sind,
können doch selbst nicht heilig sein.
Die dem Unschuldigen anhängen,
bringen keine Unschuld zustande.
Die dem Liebenden entgegengehen,
bringen es doch so oft nicht fertig,
wirklich liebevoll zu sein!

Die gößte Gefahr für den Glauben des Christen ist es,
an den Christen selbst zu scheitern!
Es gibt keine größere Anfechtung
für den christlichen Glauben
als die Christen selbst -
als die, die sich zu Christus bekennen.

Warum, werden sie fragen,
warum die größte Anfechtung durch die Christen?

Weil es das Unmöglichste war,
das Gott geschaffen hat:
das Heilige mit dem Unheiligen zu verbinden,
das Reine mit dem Unreinen
das Liebevolle mit dem Lieblosen
das Treue mit dem Treulosen
das Heilende mit dem Zerstörenden
das Leben mit den Toten!

Dem dieses möglich war,
der wird uns auch durch die Anfechtungen hindurchbringen.
Er hat uns neu erschaffen an Leib und Seele,
die wir uns auf Jesus Christus eingelassen haben,
neu geboren aus dem klarem heilendem Wasser der Vergebung
und dem heiligen Geist Gottes,
der uns erfüllt,
und der täglich neu seinen Weg zu uns sucht,
um uns zu führen und zu leiten.

 

Seminaraufgabe Station 24:
Überlegen Sie: welche Möglichkeiten gibt es, einer Anfechtung zu begegnen? Fragen Sie Gott, was er Ihnen rät!
Im Anschluss an das X-Tours Onlineseminar besteht die Möglichkeit, das Bibelseminar des Evangeliumsnetzes zu besuchen. In einem Jahr quer durch die Bibel! Schauen Sie mal rein!

Ihre Mitarbeiter vom Evangeliumsnetz


   

Evangeliumsnetz Home | Neu&Aktuell | Lesen&Informieren | Mitreden&Diskutieren | Dienste&Verzeichnisse | Kontakt&Kennenlernen
anker.com | hilfswerke.de | auftanken.de | schrei.de | biblechat.de | gebetsanliegen.de | jugendcenter.de

  © Evangeliumsnetz e.V., Deutschland