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Bild von Claudia Städeli-Morf

Hier finden sie jeden Monat eine neue Geschichte. Manchmal ist sie erfunden und oft auch erlebt. Manchmal zum Nachdenken, häufig zum Schmunzeln.

 

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Story des Monats Dezember


Wienachtsmärit 2007

Einladung zur ersten Bergstrasse-Weihnachten?


Mitten in den Vorbereitungen zum Weihnachtsmarkt mit den mehr als 50 geschmückten Holzhäuschen - glänzende Sterne und farbige Kugeln, kleine und grössere elektrische Lichter und allerhand Firlefanz wird für deren Dekoration verwandt, flattert eine weitere Einladung zum ersten Weihnachtsfest an der Bergstrasse ins Haus. Es geht mir wie den meisten in dieser Zeit. Jedermann und –frau hat Feste genug im Dezember, sei’s ein Weihnachtsessen mit der Firma, festliche Krippenspiele mit den Kindern im Kindergarten oder in der Schule, dann Landfrauen Weihnachten in der alten Turnhalle, Turnverein Festli im Wald, Hausfrauenverein-Weihnachten im Stadthaus. Die Jungschar feiert irgendwo unterwegs und so weiter und so fort.

 

Nochmals ein zusätzliches Fest wird mir zu viel! Dann überlege ich: wem gebe ich den Vorzug? Was ist mir am wichtigsten? Muss ich überall dabei sein? Was kann ich absagen? Wäre es gut, am Bergstrassenfest dabei zu sein? Ich nehme mir wegen vieler interessanter Aufgaben ausser Haus sehr wenig Zeit für Kontakte mit den Nachbarn. Dieses Fest wäre eine besondere Gelegenheit, alle etwas besser kennen zu lernen. Ob ich eine Weihnachtsgeschichte mitbringen soll? Vielleicht finde ich etwas Passendes auf CD oder DVD? Irgendjemand wird sich bestimmt darüber freuen!

 

Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! Er wird die Herrschaft übernehmen. Man nennt ihn «Wunderbarer Ratgeber», «Starker Gott», «Ewiger Vater», «Friedensfürst». Er wird seine Herrschaft weit ausdehnen und dauerhaften Frieden bringen. Wie sein Vorfahre David herrscht er über das Reich, festigt und stützt es, denn er regiert bis in alle Ewigkeit mit Recht und Gerechtigkeit. Der Herr, der allmächtige Gott, sorgt dafür, er verfolgt beharrlich sein Ziel.

Jesaja 9,5 (Hoffnung für alle)



Claudia Städeli-Morf für das





 

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