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Bild von Claudia Städeli-Morf

Hier finden sie jeden Monat eine neue Geschichte. Manchmal ist sie erfunden und oft auch erlebt. Manchmal zum Nachdenken, häufig zum Schmunzeln.

 

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Story des Monats Februar


Hat unser Gottesdienst einen Sinn?

 


Aus einem Kinderheim in der Nähe der Ukrainischen Grenze wird von drei Geschwistern zwischen zwei und fünf Jahren erzählt:
Sie wohnen bei ihrer Grossmutter in den Bergen. Von den Eltern weiss niemand etwas. Durch das Dach kann man den klaren Sternenhimmel sehen.

Das ist bei Regenwetter und im Winter natürlich mehr als die Gesundheit erträgt. Die Grossmutter ist meist ausser Haus, um sich irgendwo in der Stadt unten etwas Essbares zu besorgen. Sie lässt die Kinder oft Tage lang ohne Nahrung alleine im halb zerfallenden Haus zurück.

Eines Tages kommt eine Nachbarin vorbei und bringt jedem der Kinder eine Omelette (Palatschinken in Österreich). Die jüngeren beiden Knaben verschlingen sie mit Heisshunger. Nicht so ihre ältere Schwester. Das fünfjährige Mädchen packt sie sorgsam in eine Serviette ein. „Hast du nicht gerne Omeletten“? fragt die Nachbarin verwundert. „Doch, doch aber wissen sie, meine kleinen Brüder werden morgen wieder Hunger haben“, lautet die bekümmerte Antwort der älteren Schwester.

Diese drei Geschwister leben heute als Teenager in einem Kinderheim in Viseu de Sus. Es geht ihnen jetzt  vor allem körperlich gut.

Ob das Trauma ihrer frühen Kindheit geheilt ist, bleibe dahin gestellt.
In Jesaja 58, ab Vers 7 wird den Nothelfern ein wunderschönes Versprechen gegeben. Mögen sie alle diese Wahrheit erleben:

7) Gib den Hungrigen zu essen. Nehmt Obdachlose in euer Haus, kleidet den, der nichts anzuziehen hat, und helft allen in eurem Volk, die Hilfe brauchen.

8) Dann strahlt euer Glück auf wie die Sonne am Morgen, und eure Wunden heilen schnell; eure guten Taten gehe euch voran und meine Herrlichkeit folgt euch als starker Schutz.

9) Dann werdet ihr zu mir rufen, und ich werde euch antworten; wenn ihr um Hilfe schreit, werde ich sagen: „Hier bin ich!“

11) Ich werde euch immer und überall führen…ihr werdet wie ein Garten sein, der immer genug Wasser hat.

Über dieses Kapitel 58 darf meditiert werden. Es ist in der Guten Nachricht mit „Hat unser Gottesdienst denn einen Sinn?“ überschrieben. Der Text ist teilweise der Einheitsübersetzung entnommen.

 


Claudia Städeli-Morf für das





 

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