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Bild von Claudia Städeli-Morf

Hier finden sie jeden Monat eine neue Geschichte. Manchmal ist sie erfunden und oft auch erlebt. Manchmal zum Nachdenken, häufig zum Schmunzeln.

 

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Story des Monats Oktober


Wie tröstet eine Mutter?


In Jesaja 66 Vers 13 steht: Wie einen seine Mutter tröstet, also werde ich euch trösten….ihr sollt getröstet werden!

Wie sieht ein solcher Trost im Alltag aus?

Mama nimmt ihre erwachsene Tochter in die Arme und tröstet sie. „Das ist doch nicht so schlimm. Ein wenig Farbe weg an meinem neuen Auto. Das hätte auch mir passieren können. Deswegen musst du nicht traurig sein. Es hätte ja sein können, du wärest im Spital oder noch schlimmer…“ Die Mutter wagt nicht daran zu denken!

Klar ärgert sie sich ein bisschen über den Schaden. Doch es gibt Schlimmeres. Beim kleinen neuen Wägeli ist ohnehin bald ein Service fällig. Bei dieser Gelegenheit könnte man den kleinen Farbfleck auch gleich mitbehandeln?!

Die Tochter braucht jetzt nämlich Ermutigung und nicht Schelte. „Ich bitte doch Gott jedes Mal vor meiner Fahrt, dass nichts passieren soll und nun ist mir trotzdem das passiert“, jammert sie mit Tränen in den Augen. Ihre Mutter kann ihre Klage gut verstehen und innerlich nachvollziehen. Sie sieht die Situation vor sich. Da kommt ein Auto bei einer Baustelle in voller Fahrt daher und drängt Sybille nicht nur zur Seite, nein, die muss seinetwegen unverzüglich retour fahren. Dabei hätte das entgegenkommende Auto bei der unübersichtlichen Stelle keinen Vortritt gehabt. Sybille lässt sich einschüchtern und fährt nervös und hastig rückwärts. Das „nervös und hastig“ muss wohl in der Familie liegen… Dabei muss sie eine niedrige Mauer im Rückspiegel übersehen haben und schon ist der Farbfleck weg! Doch lieber ein Fleck weg als das Bein, wie man bei uns so schön sagt.

Gott ist so gut. Er ist immer da. Er tröstet uns mit und samt unseren Fehlern und Unzulänglichkeiten. ER tröstet uns da, wo wir es am meisten nötig haben. Immer wieder dürfen wir es erleben. Möchten wir noch besser lernen, auf ihn zu hören und alles mit IHM zu besprechen. Dann muss es ja gut kommt.



Claudia Städeli-Morf für das





 

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