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Neues: Jetzt!

Neues: jetzt!

Es ist schon angeknabbert, das neue Jahr.
Die Silvesterschwüre sind beinahe vergessen. Alle haben wieder in den Trott des Alltags gefunden. Es wird weitergehen. Wir werden uns durchschlagen.

Denn wirklich Neues vom Neuen Jahr haben wir doch nicht erwartet? Die Menschen sind die alten geblieben. Die Verhältnisse haben sich nicht verbessert. Also "nichts Neues im Westen"?

Obwohl wir Veränderungen dringend bräuchten. Der begonnene Aufschwung sollte nachhaltig sein. Die Preise trotz aller wirtschaftlichen Unruhen einigermaßen stabil, unsere Gesundheit sich erhalten - und Krankheiten besiegt werden können.

Irgendwie will uns die Hoffnung nach Veränderungen nicht loslassen. Sind wir unverbesserliche Optimisten? Oder ist ein Keim von Zuversicht in uns gelegt, der nach Wachstum drängt?

Das Leitwort von vielen Christen in diesem Jahr nährt diese Hoffnung. Der Prophet Jesaja hatte es ursprünglich an seine im Exil lebenden Landsleute gerichtet, die auch nach mehreren Generationen die Sehnsucht nach zu Hause und Jerusalem nicht verloren hatten. Er lässt ihnen eine Hoffnungsbotschaft vermitteln, die er selber vom lebendigen Gott erhalten hatte:

"Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr?s denn nicht?"

Nichts ist für die Leute im Exil davon zu sehen. Nach wie vor sind sie gefangen im feindlichen Babel. Aber durch dieses Wort ist alles anders geworden. Ihre Träume haben neue Nahrung bekommen.
Warum sollte es uns nicht auch so gehen?
Der Absender dieser Hoffnungsbotschaft ist immer noch der gleiche lebensschaffende und lebenserhaltende Gott. Und er hat kurze Zeit später die Mauern des Exils gestürzt und die Sehnsüchtigen heimkehren lassen in ihr Land.
Viele Beispiele gibt es für dieses Eingreifen Gottes in der Geschichte. Und dann fallen die Mauern der Hoffnungslosigkeit und Neues wächst auf.

Ich will meinem Gott es nicht vergessen, dass vor über 20 Jahren die Todesgrenze zwischen Deutschland gefallen ist. Ich will am Jahresanfang nicht vergessen, dass in der Folge Länder, die unter furchtbaren Einschränkungen und Willkürlichkeiten gelitten haben, jetzt in der EU sind.
Neues ist nie ohne Konflikte und Schmerzen zu haben.

Das Allerneueste aber ist am ersten Christfest geschehen. Gott kommt im Jesuskind auf die Erde und gibt der Welt ein anderes Gesicht. Denn dort hat begonnen was Jesus uns bis heute geltend zusagt:
"Siehe, ich mache alles neu."
Da will ich auch dabei sein. Heute schon.

Herzlichst Ihr

Hermann Traub


für das Evangeliumsnetz e.V.