Reformation Heute These 16-20
Die Preisgabe der Heiligen Schrift
- Die Orientierungslosigkeit begann mit der Preisgabe der Grundlage allen Glaubens und Erkennens, der Heiligen Schrift.
- Die Heilige Schrift ist zwar äußerlich in vielen Kirchen noch in Gebrauch, aber sie wird häufig der Tyrannei der autonomen, selbstherrlichen Vernunft unterworfen, welche sie kritisch in ihre Bestandteile zerlegt und Gottes Offenbarung leugnet.
- Zu Recht betet Zinzendorf: "Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten, worauf soll der Glaube ruhn ? Mir ist's nicht um tausend Welten, aber um dein Wort zu tun."
- Da die Kirche aus reformatorischer Sicht eine "Schöpfung des Wortes Gottes" ist, hört sie dann auf, Kirche zu sein, wenn sie das Wort Gottes preisgibt.
- Wenn das Wort Gottes preisgegeben wird, braucht man sich über die Folgen nicht zu wundern: Auf die Preisgabe des Wortes Gottes folgt die Preisgabe der Inhalte des Wortes - und das heißt: die Auflösung biblischer Lehre und biblischen Lebens.

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