Tägliche Bibellese und Kurzgeschichten

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Was ist Mission im Sinne Jesu nicht?

Richtig verstandene christliche Mission ist niemals Kulturimperialismus.

 

Wirkliche Mission lässt sich gerade auf die fremde Kultur ein (Paulus, der erste Langzeitmissionar im Mittelmeerraum drückte das so aus, daß er "für die Juden selbst ein Jude" wurde, für die Griechen ein Grieche, für jeden alles, damit er sie für das Evangelium gewinnen konnte. Ein guter Missionar wird also die Kultur seines Gastlandes achten und respektieren und versuchen, den Menschen unter denen er lebt die christliche Botschaft auf eine Weise zu vermitteln, die sie in ihrer Sprache und Kultur verstehen können. Leider hat die Missionsgeschichte gezeigt, dass Mission über Jahrzehnte hinweg oft starke Anzeichen von Kulturimperialismus zeigte. Dies liegt jedoch an der Unzulänglichkeit der Menschen, die den Auftrag der Mission ausführen wollten - und nicht im Auftrag Jesu Christi selbst.

 

Christliche Mission ist auch nicht Intoleranz

 

Es geht dabei immer um eine freiwillige Entscheidung, es darf keine Nachteile für andersdenkende oder andersgläubige geben, z.B. werden echte Christen, die in der Entwicklungshilfe arbeiten jedem helfen, egal, ob er sich zu Jesus bekennt, zu Mohammed, Buddah oder zu niemandem. Wer jedoch seinen Nächsten liebt, der wird ihm davon weitersagen, wie er für die Ewigkeit gerettet sein kann.

 

Christliche Mission hat auch nichts mit einem mittelalterlichen Kreuzzug zu tun.

 

Jesus hat nie die gewaltsame Ausbreitung seiner Botschaft vertreten sondern sich ganz stark für die absolut gewaltfreie Verkündigung des Evangeliums ausgesprochen. Im Gegenteil: Er sagte seinen Leuten schon die bekannten Christenverfolgungen voraus, in denen die Christen Gewalt litten, die seine Lehre verbreiteten. Insofern waren die Kreuzzüge ein völliger Widerspruch zur Lehre Jesu. Sie werden auch nicht dadurch gerechtfertigt, daß die gewaltsame Ausbreitung der Religion im Islam, im sog. heiligen Krieg durchaus üblich ist und mit den koranischen Schriften in Übereinstimmung gebracht werden kann.

 

Schließlich ist christliche Mission auch nicht Inquisition.

 

Diese brutale Verfolgung Andersdenkender und Andersgläubiger hat die Kirche viele Jahrhunderte

lang im Widerspruch zur Bibel praktiziert. Dabei ging es um die Erhaltung der alleinigen Macht Roms und in keiner Weise um Nachfolge Jesu. In der schon genannten Freiwilligkeit der Entscheidung steht jeder selbst vor Gott - da kann keine Kirche für mich stehen. Und Gott richtet auch selbst - auch das ist nicht die Aufgabe irgendeiner Kirche.

 

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