Tägliche Bibellese und Kurzgeschichten

Mit der Bibellese wird täglich ein kurzer, unkommentierter Bibeltext per Mail verschickt. Die Bibellese ist als "Lese-Hilfe" für jene gedacht, die wieder täglich in der Bibel lesen möchten und zuletzt vielleicht aufgrund von Zeitdruck nicht mehr zur regelmäßigen Bibellese gekommen...

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Wie kann ich persönlich denn dabei mitmachen?

Besonders, wenn ich mal ins Ausland möchte, sollte ich meine Schritte sorgfältig und langfristig planen und mich gut darauf vorbereiten, bis es dann soweit ist.

 

Meine Gaben, Wünsche, Neigungen und Fähigkeiten entdecken

Dazu ist es gut, Menschen, die mich gut kennen zu fragen, wie sie mich einschätzen und am besten mal eine richtige Persönlichkeits- und Gabenanalyse durchzuführen. Gut ist sicherlich, viele Gespräche mit verschiedenen Leuten zu führen, die einem oft weiterhelfen können. Dazu gibt es gute Hilfsmittel, wie zum Beispiel das "D.I.E.N.S.T."-Programm der Willow-Creek-Community (hier Schritt 6), die "DISG"-Methode, oder auch den "Gabentest" von Christian Schwarz. Eventuell sollte ich auf meine Zukunftspläne abgestimmt noch eine Bibelschule besuchen, mein Englisch aufbessern oder bestimmte Fachkenntnisse vertiefen.

 

Meinen Glauben konkret werden lassen.

In der Gemeinde mitarbeiten und dabei meine Gaben einsetzen und entwickeln. Das bedeutet auch, offen mit Freunden und Bekannten über meinen Glauben zu reden und dabei üben, wie ich Dinge des Glaubens am besten darstellen kann, damit sie andere verstehen. Dadurch übe ich und zugleich können andere sehen, ob/daß ich die nötigen Gaben und Fähigkeiten habe, um eventuell auch mal im Ausland zu arbeiten.  

 

Mit meiner Gemeinde ins Gespräch kommen ...

... wie sie das mit Mission im Ausland sieht. Da meine Gemeinde mich ja auch einmal mittragen soll, ist dieser Schritt sehr wichtig und sollte nicht zu spät angegangen werden.

 

Gott fragen ...

... ob Er mich in einem bestimmten Land haben will oder mir selbst ein Land suchen, in dem ich gute Arbeit machen kann und gebraucht werde. Dazu sind möglichst viele Informationen einzzuholen und ich sollte für dieses Land beginnen spezifisch zu beten.

 

Gebet für die Welt: Das Handbuch für alle, die sich für die Weltmission interessieren; von Patrick Johnstone "Handbuch für Weltmission, Gebet für die Welt", von Patrick Johnstone erschienen im Hänssler-Verlag, ISBN 3-7751-2088-2

Man kann versuchen das Buch über die Antiquariate, Gebrauchthändler und die üblichen Versteigerungsbörsen/Händler zu bekommen.

 

Besonders wichtig ist dabei die Mission unter den noch unerreichten Völkern dieser Welt. Die Bibel sagt uns, daß einmal aus allen Völkern Menschen vor Gott stehen und ihn anbeten werden. Bei der Erfüllung dieser Vorhersage dabei zu sein ist sicherlich eines der größten Dinge, die einem hier auf der Erde so passieren können. Wenn Du weitere Informationen einholen möchtest, schau auch mal hier nach. Eine fantastische Möglichkeit, sich hautnah über die verschiedensten Missionsmöglichkeiten zu informieren sind entsprechende Tagungen und Kongresse, wie zum Beispiel die alle 3 Jahre stattfindende Mission in Holland. Dazu kann auch eine Personalbedarfsliste von Missionswerken nützlich sein, aus der hervorgeht, wo in der Welt und welches wieviele Leute mit welcher Qualifikation braucht. z.B. die Personalbedarfsliste der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen der AEM.

 

Strategie entwickeln

Je nach Land, in das ich möchte sollte ich eine Strategie entwickeln, wie ich da überhaupt reinkomme. Viele Länder mögen nämlich keine richtigen offiziellen Missionare mehr. Da kann es gut sein, als sogenannter Zeltmacher in ein Land zu gehen um dort mit seinem Beruf zu arbeiten oder Entwicklungshilfe oder Ähnliches zu betreiben.

 

Seelische und finanzielle Versorgung

Wichtig ist auch die Frage der seelischen und finanziellen Versorgung.

  • Sendet mich meine Gemeinde "nur" geistlich aus, oder unterstützt sie mich mit einem bestimmten Betrag?
  • Wieviel Mittel muß ich aufbringen, damit das Missionswerk mich anstellt.
  • Habe ich genug Freunde, die wirklich ganz hinter mir stehen, beten und geben, so daß ich auch mal etwas trübere Tage im Ausland gut durchstehen kann?

Also heißt es: Die Unterstützung sicherstellen. Das heißt neben der Finanzierung vor allem auch die moralische und geistliche Betreuung durch Freunde, Seelsorger, Gemeindeälteste und Leute vom Missionswerk. Der Punkt ist sehr wichtig, wenn Du nicht schon nach einem oder zwei Jahren frustriert und ausgebrannt vorzeitig zurückkommen willst. Und ganz wichtig: Lies gute Bücher zum Thema und gib sie an für Dich wichtige Personen weiter.

 

Berufen zum Senden: Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte, der selber in die Mission gehen will, oder der ernsthaft jemanden in der Mission unterstützen will.

 

"Berufen zum Senden", Neal Pirolo, Hänssler-Verlag, ISBN 3-7751-1977-9

Ein Buch, das aufzeigt, was man falsch und wie man es richtig machen kann. Damit die Aussendung nicht der letzte positive Kontakt zu Deiner Heimatgemeinde wird und auch, damit Missionsverantwortliche in Gemeinden sich ein Bild davon machen können, was "Senden" eigentlich heißt.

 

Und hier noch ein Buchtip für alle Vollzeitler und solche, die es mal werden wollen, da diese Personengruppe besonders gefährdet ist, sich allzuweit zu verausgaben. Man spricht dann von einem "Burn out" oder vom "Ausgebrannt sein": Gestreßt, verletzt und ausgebrannt.

 

"Gestreßt, verletzt und ausgebrannt", Marjory Foyle, Brunnen-Verlag, ISBN 3-7655-1063-7

 

Ein Missionswerk finden, das zu mir passt ...

und mit dem ich in dem Land meiner Wahl arbeiten kann. Dabei lohnt es sich wirklich, genau hinzusehen, was mir das Werk bietet und was nicht. Und auch mal näher nachzufragen, ob das was sie versprechen realistisch ist und auch eingehalten wird. Da es auch in diesem Bereich teilweise einen gewissen Konkurrenzkampf gibt, wird dort in der Werbung durchaus manchmal etwas geschönt oder übertrieben. Das sind eben auch nur Menschen... Hier gibt es Links zu einigen ausgewählten internationalen und Deutschen Missionswerken Wenn ich mein optimales Werk nicht finde, sollte ich sehen, ob es vielleicht einen guten Kompromiss gibt. Wenn auch das nicht gelingt, bleibt immer noch der Weg selbst eines zu gründen, also einen gemeinnützigen Verein, der meine Arbeit unterstützt und für das Finanzamt für die steuerliche Abzugsfähigkeit der Spenden geradesteht, die für meine Arbeit gegeben werden.

 

Am Ende heißt es dann ...

... Wohnung auflösen, Abschied nehem und ins Flugzeug zu steigen - zum größten Abenteuer meines Lebens.

 

 

 

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